Schauspiel.
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lung gehören, ihren Gang verwirren, die Wahrschein-lichkeit schwächen, und Ueberraschungcn oder so genannteLOUPS <le Hiäätre hervorbringen, von welchem GebrauchViriles zwar nicht Urheber ist, aber denselben dochdurch sein Beyspiel bestätiget. Man schreibt ihm auchdie gewöhnliche Abtheilung des spanischen Drama in dreyAufzüge oder Jornaden zu. Lope de Vega sagt,Virücs habe die spanische Komödie aus der Kind-heit gerissen. Einige meynen, daß P la u tu s den Namenund Begriff zur spanischen Tragikomödie hergegeben ha-ben konnte, indem sein im Jahr >515 schon
von Frc. Villabolos, obgleich mit einigen Auslas-sungen, und noch einmal im Jahr 1555 von PerezOliva übersetzt wurde.
Die Stücke des Mig. Cervantes (geb. 1549, gest.1616) sind die ersten spanischen Schauspiele, die dengewöhnlichen Regeln der Komödien andrer Völker näherkommen, und sich durch glückliche Erfindung und Spracheauszeichnen. Cervantes rühmt sich, die spanischeKomödie zuerst in drey Journadcn abgetheilt zu haben;auf alle Falle hat er sie aber nicht zuerst von fünf aufdrey gebracht, denn Cueva hatte schon die fünf Jour-naden in vier verwandelt, und dieser rühmt sich ausdrück-lich, der Urheber dieser Erfindung gewesen zu seyn.Auch hat Cervantes nicht, wie er sich rühmt, zuerstallegorische Wesen auf die Bühne gebracht, das thatschon Juan de la Enzina. Die. Stücke des Cer-vantes sind meist Parodien der Arbeiten des Lope.
Juan Nuiz de Alorcon P-Mendoza schriebum 1623 unter andern guten spanischen Komödien aucheine Im verclacl lulpoclrola genannt, woraus P. Cor-neille seinen lVIenteur gezogen hat, ein Stück, wel-ches Voltaire selbst für das erste Charakterstück derFranzosen erklärt, und dem er den größten^Einfluß auf