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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Schauspiel.

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Auch die Prinzessin Margarethe, von Navarra schriebKomödien, fehlte aber darin, daß sie den Stoff dazuaus der Bibel nahm. 22 Anfange des röten Jahr-hunderts waren die Komödien in Frankreich immer nochelende Possenspiele. Eigentliche Komödien oder drama-tische Stücke, in der Form und Beschaffenheit der griechi-schen und lateinischen Komödie, sind in Frankreich erst umdie Mitte des löten Jahrhunderts geschrieben worden.Wahrscheinlich bekamen die Franzosen den ersten Begriffvon der regelmäßigen Komödie durch die Uebersctzung derAndria des Tercnz von Bonaventnra im Jahr1537' vielleicht aber auch durch eine frühere völlige Nc-bersehung des Teren z. Das erste Originalstück dieserArt ist die im Jahr 1ZZ2 gespielte, in achtsylbigcn Ver-sen abgefaßte Lugeno ou laldLneoutes von Et. Iodelle(ch igZ7), welcher der Erste war, der der französischenKomödie eine regelmäßige Form gab. ^ Ihm folgtenJacq. Grevin (s 1570), Nemy Belleau('s 1577 )' Lean de Baif (si 1589.)

Die 6orrivanx des Jean de la Taille (si löc>7),die ums Jahr 1^62 erschienen seyn sollen, sind eigent-lich die erste französische Komödie in Prosa und die erste,worin die Scene ausdrücklich nach Frankreich verlegtist; indessen ist das Stück sichtlich aus dem Italienischengenommen, denn es bat einen Prolog, worin wider dieFarcen und Moralitäten declamirt wird.

Die Komödie des Nic. Filleul, welche I.es om-dres heißt und rgöö gespielt wurde, ist die erste Ko-mödie in Frankreich, die den Titel L'allorale führt, undworin Schäfer und Schäferinnen auftreten.

Paul Scarron (si 1660) brachte durch seinenum 1645 gespielten und aus dem spanischen gezogenensockoler odcrl>Iaitre Valet den komischen Dialog in Frank-reich auf's Theater.

Pier-