Schauspiel.
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der hergestellt. Doch wußte der Schauspieler Ro-bert Cox durch Farcen, die er verfertigte, wahrendCromwclls Regierung die Bühne aufrecht zu er-halten.
Will. D'Avena'nt (-s 1668) fand auch wahrendCromwells Regierung Mittel, dramatische Stückezu geben, und führte nach Wiedereinsetzung Carls II.bessere Verzierungen auf dem Theater ein, welchem ervorstand; er gab seinen Schauspielen mehr Regelmä-ßigkeit und eine correcte Sprache; er ließ auch zuerstdie Weiberrollen durch Frauenzimmer vorstellen.
Die Engländer theilen ihre Komödien in i) Histo-rics oder Ilii-toi'i'cal I'Iavs, die sich meistens tragischendigen und in denen Könige und Fürsten auftreten;sie sind sichtlich nach den Mysterien gebildet; 2) 'I>a-Zicorneckies , die sich ebenfalls aus den früheren drama-tischen Lustbarkeiten christlicher Völker entwickelten,und nur einen einzelnen Dorfall darstellten, da in denHistorie« ganze Reihen historischer Begebenheiten ab-gehandelt wurden; Z) IVIasgues, die aus den Mora-litäten entsprangen, daher auch allegorische und my-thologische Personen, vermuthlich in einer fremdenKleidung, darin auftraten; 4) Ileroic pla^s, die ihrenNamen von dem Sylbenmaaße und den darin vorkom-menden Helden, als Königen, Fürsten u. f. w. erhiel-ten ; 5) Interliickes, welchen Namen schon die Myste-rien und Moralitäten führten ; 6) Lotsr-tainmonts, ko-mische Stücke, die mehr zur Unterhaltung und Belusti-gung dienten, aber keine eigentliche Handlung, keineeigentliche Verwickelung hatten. D'Avenant hatteschon seine halb dramatischen, halb epischen Schauspieleso genannt; 7) Pastorale; 8) karces, die hernachzorzüglich durch Murphy der eigentlichen Komödie na-her gebracht wurden; 9) Kinderspiele.
Die