220
Scheibe. Schellen - Tracht.
große stählerne Scheren, die bey zo Zentner schwerwaren, durch ein Wasserrad getrieben wurden, und fin-gerdicke metallene Tafeln, von sechs bis sieben Schuhin die Länge, leicht zerschnitten. Kleine ChronikNürnbekgs. Altdorf. 1790. S. 93.
Scheibe ist eine von den fünf einfachen Potenzen IN derMechanik, die schon dem Pappus bekannt waren.F'n/ipllL Oollecl. mittlrem. Inb. Vlll.
Scheiben-Lampen - Micrometer, s. Mikrometer.Scheibenschießen, s. Büchsenschießen.
Scheiden des Goldes und Silbers. Man hat dazuzwey Wege, den nassen und den trockenen. Die nasseScheidung geschieht durch Scheidewasscr, die trockneScheidung aber durch Antimonivm. Der trockne Weg,Gold und Silber zu scheiden, ist eine Entdeckung, dieP fa n n en schm i d t, ein Goldschmid zu Quedlinburg,gegen das Ende des i7ten Jahrhunderts machte. An-tipandora I. S. 459.
Scheidewasser ist die schwächere Salpetersäure, welcheaus dem Salpeter durch Destillation mit gebranntemVitriol oder Thon ausgctriebcn und vorzüglich zurScheidung des Goldes vom Silber gebraucht wird.Der Araber Geber scheint das Scheidewasser bereitsgekannt zu haben. ^ Im Jahr 779 nach Christi Ge-burt ersäufte sich Hakem oderBurca in einem Faßvoll Scheidewasscr. ^
1. Beckmanns Lnleit. zur Lechnol. 1787. S. 415. Anm.
S. 2. I. L. Fabricir Allgem. Hist. der Gelehrs. 1752.
L. B. S. 530.
Schellen - Tracht war vom eilften bis zum vierzehntenJahrhundert ein Staat der Herren und Damen inLeutschland. Die Panzer und Wehrgehange Herzog
Hein-