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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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221
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Scherbengericht. Schcrpe.

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Heinrichs des Löwen und Herzog Heinrichs von Sach-sen waren mit Schellen geziert. Die Herzogin Annavon Braunschweig pflegte einen Gürtel mit Schellenum den Leib zu tragen. Die Damen, welche denFesten und Ritterspielen beywohnten, die Herzog Otto1570 und iZ7Ü zu Göttingen gab, trugen (wie eingeschriebenes Tagebuch, Oat viele Hoch genannt, mel-det) klingende Gürtel und Borten mit Schellen. Manfindet das Bildniß Otto IV., wie er in einem mit gül-denen Schellen behängten Talar sitzt. ^ Von dieserSchellen - Tracht findet man aber viel ältere Spuren ;sie war schon bey den Jsracliten ein Zeichen der Würde,denn der Saum an Aarons seidenem Rocke war mitgüldenen Schellen beseht. ^ In der Tartarey tragennoch die Postillione einen mit Glvckchen besetzten Gür-tel, um dadurch ihre Ankunft vorher anzumelden.

I, Pandora oder Kalender des Luxus und der Moden. 1737.

S. 28. 29. 2. 2 Mose -8, Z3. 34.

Scherbengericht, s. Landesverweisung.

Schermühle. Im Jahr 1758 gab einer, NamensEveret, in Wilt-Shire, eine vom Wasser getriebeneSchermühle an, woran ein Tuchscherer vier bis sechsSchertische zugleich abwarten kann. Ungeachtet manden Zoo Arbeitern, die dadurch außer Verdienst gesetztwurden, eine andere Arbeit anwies, so zündeten siedennoch das Gebäude an, wodurch Everet 1500c»Pfund Sterling verlor. Aber im Jahr 1759 ersetztedie Regierung diesen Verlust, und seitdem ist diese Er-findung in den englischen Manufakturen ganz gebräuch-lich geworden. Beckmanns Technologie, 1787. S.69. Anm. Z.

Scherpe, Feldbmde, war vor Einführung der gleich-förmigen Montirung dasjenige Zeichen» welches dieKriegsleute von einander unterschied. Ein jeder Sol-dat