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Schießpulver.
sacke, die im Feuer und Wasser unversehrt bleiben.Auch wenn ein solcher mit Pulver angefüllter Sack ineinen Mörser geladen und in die Luft geschossen wird,bleibt er doch unversehrt. "
Alles Pulver verwittert mit der Zeit und muß dannumgearbeitet werden. Dieses zu verhindern, ließ derHerr von Trew, Oberster der Atillerie, im Jahre1780 zu Harburg Pulver in sehr dichte Tonnen pak-ken, solche von außen mit stark geleimten und alaun-ten Papier überkleben, ganz in geschmolzenes Pech ein-tunken, darauf mit Sackleinwand umwinden und nocheinmal in Pech eintunken, und alsdann in den Grabender Festung unter Wasser hängen. Nach 29 Tagenfand man das Pulver in den Tonnen ganz trockenund nicht nur unverschlimmert, sondern sogar nochstärker, als das, welches eben so lange in den Maga-zinen gelegen hatte. Dieß giebt ein sicheres Mittel-ab, das Pulver wider Verderbung und gefährlicheZufälle zu bewahren.
Man hat auch Versuche gemacht, ein Schießpulverzu bereiten, das starker, als das gewöhnliche wirkt.Der Prinz Robert, der um 1661 lebte, soll derLondner Societät ein Schießpulver vorgelegt haben,das zehn Mal starker als das gemeine war. ^
Man hat bemerkt, daß das Pulver, welches ausden nördlichen Ländern kommt, stärker ist, als dasje-nige, welches in Frankreich gemacht wird; die Ursacheist diese, weil man in den nördlichen Ländern dieHanfstengel zur Verfertigung des Stückpulvers nimmtund in Frankreich das Holz cke Lourclaine. Um dieseverschiedene Güte des Pulvers genauer zu bestimmen,machte Reaumur in einem Mvrnvire, daS der ^ca-ckeinio cles Sciences am Z. May 1734 vorgelesen wur-de, folgende Probe von der Güte des Pulvers bekannt.Man müsse versuchen, was für einen Grad der Kälte
das