Band 
Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Schiff.

daß sie zo Mami fassen konnten, und doch nur von einemSteuermann geführt wurden. Nachher machten sie die-sclhen aus zusammengefügten Weiden, und überzogen siemit Thierfellen. 3o Die Schiffe hießen schon in der go-thischen , angelsächsischen und altfränkischen Sprache8cch>, 8c.ip, Nchs, von schieben, etwas vorwärts trei-ben. Solcher Schiffe bedienten sich die Dritten, Iren,die Einwohner von Wallis und noch im fünften Jahrhun-dert die Sachsen und Normannen. In der Folge beka-men die Leutchen größere Schiffe, die von Holz er-bauet, mit EÜcn beschlagen, im Ganzen oval, vornund hinten aber rund und zwar hinten etwas erhöht wa-ren, um desto besser den Wellen widerstehen zu können.Am Vvrdcrthcilc waren viele Verzierungen von Schnitz-werk und Vergoldungen. Das Schiff hatte schon seineMasten, die zuweilen vergoldet waren. Der Anker warein Stein, woran r>'n hölzerner Doppelhakcn befestigetwar. Laue findet man nicht; doch sollen sie sich der-gleichen aus Sechundsfellen gemacht haben. Die Teut-schen besaßen also schon in den ersten Zeiten Schiffe vonBedeutung, die mit allem Hauptgcräthe versehen waren.In den Bertinianischen Jahrbüchern geschieht bey'm Jahre876 auch der Barken, als großer Schiffe, Erwähnung,womit Normanner, d. i. Sachsen und Jütlander, in dieSeine eingelaufen sind. Da sie aber mit Stricken fort-geschafft werden mußten: 3 i so können sie doch nichtsonderlich groß gewesen seyn. Sie hatten Flaggen, zu-weilen von Goldstoff. Die teutschen Schiffe hattenbald Ruderbänke allein, bald Segel allein, bald beydezugleich. ^

Im Jahr 1724 kam ein französischer Ingenieur nachLeipzig und machte bekannt, daß er ein ledernes Schifferfunden habe, welches man in einem kleinen Schnupf-tuch? kragen und doch damit über Flüsse übersetzen könne.Er machte auch am sZ. Januar öffentlich eine glückliche

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