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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Schifffahrt.

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Anker erfand, viele Kenntnisse in der Schifffahrt zu.Nachher lieferten Cäsar und Strabo große Beschrei-bungen von den Schiffen der Celten, einem Hauptstam-»ne der gerinanifchen Völkerschaften. Die Völker, diein der Folge um den Ursitz der Celten, an der cimbri-schen Halbinsel wohnten, nämlich die Sachsen, Friesenund Franken, wagten die größten Unternehmungen zurSee. Die Chariten sind die ersten Teutschen, welchedie gallische Küste beunruhiget haben; ^ auch beschifftcndie Franken bey ihrer ersten Bekanntwerdung dieselbe.Seit dem dritten Jahrhundert beunruhigten die Sachsen,Friesen und Franken beständig Gallien und Britannien.Charausius hatte sie in der Schiffsbaukunst unterrich-ten lassen. Thormod TorfauS liefert ein langesWerzrichniß von den Schifffahrtcn der Normanner, seinerLandsleute, das mit dem dritten Jahrhundert anfängt,und bis in's tzte Jahrhundert fortgeht. Schon in derältesten Zeit hielten sich die Teutschen bey ihren Schiff-fahrten nicht blos ber/m Strande, sondern segelten gleichaus die hohe See hinaus. Bey trübem Wetter mußtensie sich dem Ohngefähr überlassen, aber bey heilem Wet-ter bedienten sie sich der Bügel, die sie fliegen ließen undihrem Fluge nachfolgten. Auch bedienten sie sich desNachts zur Richtung ihrer Fahrt schon der Sternkunde^und man will sogar behaupten, daß alle Europäer dieSchifffahrt von den Deutschen erlernt hatten.

Die Spanier rühmen sich, die Schifffahrt zur Voll-kommcnhcit gebracht zu haben, wenigstens erwarben siesich zur Zeit dcS Kolombus Verdienste um dieselbe,aber nachher wurden sie von andern Rationen übrrrroffen.

Bey den Ruffeii brachte Peter der Große die Schiff-fahrt in Aufnahme.

Man unterscheidet billig die Mechanische Schifffahrt,oder die Regierung des Schiffs nach mechanischen Grün-den, von der Schiffkunst nach astronomischen Gründen.

. Handb. d.jErfind. irr Th. R Die