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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Schifffahrt.

Die mechanische Schiffkunst ist die älteste und geschahanfangs durch Ruder allein, dann durch Führung derSegel und gute Besorgung des Windes, durch Regie-rung des Steuerruders, Auswertung des Bleyloths,durch den Gebrauch der Seekarten und endlich durch Hülfeder Magnetnadel oder des Kompasses, mit dessen Erfin-dung die Schifffahrt, als mechanische Kunst betrachtet,zur Vollkommenheit gedieh.

Auf die Erfindung des Ruders sollen die Menschendurch die Betrachtung der Füße schwimmender Vogel unddurch die Aufmerksamkeit auf den Gebrauch, den diesedavon machen, geleitet worden seyn. Plinius sagt,daß man 2 3 das Rudern vom Stoßvogel oder von derWeihe gelernt habe. Typhis hatte Acht darauf, undbrachte zuerst das Steuerruder am Schiffe Argv an. DieAlten schifften anfänglich noch nicht des Nachts, und ent-fernten sich auch nicht von den Küsten. Wurden sie aberdurch Sturm von dem Ufer auf die hohe See verschla-gen; so richteten sie sich nach dem -auf der Sonne, umdas Land wieder zu finden. Verbargen Ungewitter dieSonne; so ließ man Vogel fliegen, die man im Vorrathauf's Schiff mitnahm, und segelte ihrem Fluge nach,weil man nicht unrichtig schloß, daß sie aus natürlicherEmpfindung die Gegend des Landes zu finden wissenwürden. "

Die Erfindung der Segel erforderte mehr Nachdenkenund Untersuchung, als die Erfindung der Ruder, daherauch die Segel spater, als die Ruder, erfunden wurden.Goguet ^5 glaubt, daß die Phönizier sich zuerst derSegel und des Windes zur Schiffsahrt bedient haben.Wenigstens waren diö Phönizier, sobald man Segelharte, die Ersten, welche des Nachts segelten, und sichdabey nach dem Lauf der Störne richteten. Sie warenes also, welche die Astronomie zum Behuf der Schiff-fahrt anwandten, " und legten dadurch den Grund zur

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