Schifffahrt.
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Die Kunst unter dem Waffcr zu schiffe», wurde vo»dem Niederländer Cornelius Drebbel, der 1634starb, erfunden. Er gieng in England an der Themsespazieren, und sah einige Fischer mit durchlöcherten Kä-sten auf der Themse fahren, worin sie die Fische zu hal-ten und gn ihre Kasten anzuhangen pflegen. Drebbelbemerkte, daß das Schiff gleich höher schwamm, so balddiese Kahne abgemacht wurden. Dieß veranlaßte ihn,durch solche Wasserkästen ein ganzes Schiff zu versenkenund unter dem Wasser mit Rudern oder mit einem Sta-chel fortzutreiben, denn man konnte durch Nachdenkenund Rechnen genau das rechte Gewicht finden, welchesdie Kästen und Schiffe zu einander haben mußten. Ver-mittelst eingesetzter Gläser konnte man sich auch unterdem Wasser umsehe» und die Luft wurde durch ein langesRohr über dem Wasser eingesogen. Es sind dergleichenSchiffe zwey, von verschiedener Größe, mit Wandenund einer Decke von gefirnißtem Leder, gemacht worden,in welchen der Großvater des vorigen Kynigs von Eng-land auf der Themse fuhr, welcher auch eins, als eineseltene und bemerkenswerthe Sache, dem Großfürstenvon Rußland verehrte. " Nachher beschrieb Joh. Al-phonfus Borell (ch 1679) ein Schiff, womitman unter dem Wasser schiffen und etwas vornehmenkonnte. " Auch Dfonysius Papinus, der um1688 blühete, verfertigte ein solches unter Wasser ge-hendes Schiff. " Der Engländer Day versenkte inden Gewässern zu Uarmouth ein Maxktboot zo Fuß tiefunter das Wasser, blieb 24 Stunden lang darin, undbrachte dasselbe durch eigne Hülfe wieder über die Ober-fläche des Wassers. Zm Monat November 177z machteer diese Erfindung dem Herrn Blacke bekannt, wel-cher die Kosten dazu hergab, daß Herr Day zu Ply-mouth ein Schiff bauen konnte. Day versprach, inner-halb z Monaten 100 Ruthen tief 24 Stunden lang un-ter Wasser bleiben zu wollen. Blacke wettete darauf;
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