Schiffs - Verbesserungen.
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rüstung desselben erfordert weit weniger Kosten, als zueinem gewöhnlichen Schiffe nöthig sind, das Mast, Se-gel und Taue hat. Bey Windstille und Sturm, wieauch bey jedem und sogar widrigen Wind, wird dieFahrt nicht unterbrochen, und dieß nicht allein auf derhohen See, sondern auch bey'm Ein- und Auslaufen inden Flüssen und Seehäfen. Diese Erfindung macht dieSchifffahrt weit sicherer, als sie es bey der bisher ge-wöhnlichen Art war, denn die Schiffvrüche werden da-durch vermindert und also Menschenleben und Güter er-halten. i Wenige Wochen nach dieser ersten Bekannt-machung meldete Herr Heinlin seinen Corresponden-ten in Bayern und Schwaben, daß man nun die mecha-nische Einrichtung dieses Schiffs im Modell bey ihm sehenkönne, vermöge welcher er im Stande sey, zu zeigen»wie auch ein Kriegsschiff von erster Größe, ohne Mast,Segel und Tauwerk, bey Windstille sowohl, als beywidrigem Wind, sich auf dem Meer gehörig fortbewege,wenn dieser von ihm erfundene Mechanismus angewendetwürde. Es sey dabey der Bortheil, daß man sowohleine schwache, als auch stufenweise steigende, sehr starkeTriebkraft nach Willkühr anbringen könne; die Windemöchten auch wehen, woher sie wollten, und stürmen,wohin sie wollten, so könne man doch jederzeit diesenMechanismus mit hinlänglicher Heftigkeit dagegen inTrieb setzen, und gleichsam überwiegend entgegen wirkenlassen. Die Schiffsbesatzung brauche deswegen nicht zahl-reicher, als gewöhnlich zu seyn. Auch die Schiffspumpenkönnten an diese Maschine angehängt und durch dieselbeselbst geschwind oder langsam in Bewegung gesetzt und alsodas Schiffsvolk dieser ermüdenden Arbeit überhoben wer-den. Hr. Heinlin erbietet sich, Abgeordneten von See-mächten und Seestädten, nach vorgängiger Uebereinkunft,die nöthigen Aufschlüsse zur Nachahmung seiner Maschineund deren Anwendung zu geben, woraus er noch ein Ge-heimniß macht. ^ Ob diese Erfindung des Hrn. Hein-lin