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Cchleifladc. Schleifmühle.
den Flache gefahren werden. Das Vordergelenk drehtsim horizontal, gerade so wie an einer Kutsche. DieseKreisbewegung des Vordergclenks wird durch denSchloßnagel bewirkt, und dadurch den Erschütterungen,die das ungleiche Pflaster ve'rurfacht, ausgewichen. DasHintergelenk bewegt sich blos wellenförmig, vermittelsteines Querriegels, der sich an jedem Ende in einenBoaen endiget. Diese Bogen tragen den Kasten, worinsich die Last befindet, und verhindern, daß sich die Stoßevom Pflaster nicht bis zu der darauf liegenden Last er-strecken können, wie außerdem geschehen würde. Nochist vorn an der Schleife eine Welle, die mit Zahn undGetriebe und mit einer Kurbel, d. i. gekrümmten Hand-griff, versehen ist, angebracht. Diese dient dazu, denKasten mit der Last auf die Schleife beym Aufladen«iiiziiw>'nden. Durch diese Vorrichtung ist ein Menschim Stande, so viel als g Pferde auszurichten. ?
1. LollbedingS Archiv der Erfindungen, S. 422. 2.
Ebendas. S. 423 3. Laurnburgischer Geneal. Kalen-
der, 1782. S. 45.
Schleistade ist eine Windlade in den Orgeln, derenGang nicht gerade, sondern schief geführet wird; siesoll im ig-len Jahrhundert von einem Teutschen erfun-den worden seyn. Mehrcres hiervon findet man unterdem Worte Orgel,
Schleifmüllle ist ein Mühlwerk, da durch Hülfe einesWasserrades allerhand Schleifsteine und andere zumPoliren dienliche Scheiben umgetrieben werden. Augs-burg hatte schon im Jahr iZ8y eine solche Schleif-nnihle. t Einige Modelle solcher Schleifmühlen hatDöckler angegeben. Auch diejenigen Maschinen, wor-auf die optischen Gläser zubereitet werden, führen denNamen der Schleifmühlen, Zählt und Traber ha-ben solche Schleifmühlen angegeben, worin sie aber»on Hcrtel übertreffen wurden. ?
I. Kunst-