Schornstein.
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der unbeweglichen Kamine bey den Alten, weil mandavon keine Spur in den alten Gebäuden findet, undweil auch Vitruv derselben nicht gedenkt. JeneStellen erklärt man blos von Nauchlöchern, die beyWeitem noch nicht die Gestalt der jetzigen Schornsteinehatten, aber doch in jedem Hause nöthig waren. DasWort, welches in jener Stelle des Hcrodot vor-kommt, bedeutet nur ein Rauchloch, aber keinen Schorn-stein. Beym Aristophanes kommt auch eine Stellevor, aus welcher erhellet, daß oben im Dache eineOeffnung war, die aber eine Klappe hatte, womit sieverschlossen werden konnte. Auch aus einer Stelle desDichters Alexis, der zu Alexanders des GroßenZeit lebte, erhellet, daß man Einrichtungen zur Abfüh-rung des Rauchs gekannt hat, die aber immer nochschlecht waren. Auch die angeführten Stellen der rö-mischen Schriftsteller sind nicht von Schornsteinen, son-dern nur von Ocffungen im Dache zum Abzüge desRauchs zu erklären. Im roten, ntcn und istenJahrhundert hatte man noch immer das Feuer mittenim Hause unter einer oben im Dache angebrachtenOeffnung, welche, wenn das Feuer abgebrannt war,mit einer hölzernen Klappe verschlossen wurde. DaSälteste bis jetzt bekannte Zeugniß von Schornsteinenist eine venctianische Inschrift vom Jahr 1347, welchemeldet, daß durch ein starkes Erdbeben invlrl aoinirrkherunter gefallen wären. Johann Villani, der1348 zu Florenz gestorben seyn soll, bestätiget dieses.Galeazzo Gataro oder De Gataris, der 1405an der Pest starb, erzählt in seiner Historie von Pa-dua, daß Francesco Da Carraro, Signor dePadova, als. er im Jahr 1363 nach Rom kam,durch die Maurer und Zimmerleute, die er bey sichhatte, ein paar Kamine iij Rom habe auffuhren undwölben lassen, welches die Ersten dieser Art in Ronrwaren, ob man sie gleich in Padua schon langst kannte.
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