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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Schornsteinfeger.

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Da nun die italienischen Nachrichten die ältesten sind,die man noch zur Zeit von den Schornsteinen hat, sovermuthet man, daß sie in Italien erfunden wordensind.

Diejenige Art der Schornsteine, welche den ausfüh-renden Rauch nicht wieder zurücklassen, wurden vondem Cardanus, der um das Jahr 155z schrieb,erfunden. Er ließ an jeder Seite des Schornsteinszwey irdene Rohren oder Hohlziegeln anbringen, sodaß die Oeffnung der einen unterwärts, der andernaber aufwärts gerichtet war. Der Töpfermeister Wage -ner in Magdeburg gab an, die Schornsteine in jedemStockwerk auf ein Gewölbe abzusetzen, und dann pyra-midenförmig bis zum nächsten Gewölbe fortzuführen. ^Herr Johann Heinrich Sachtlcbcn hat gezeigt,die Schornsteine so anzulegen, daß sie den Rauch zuallen Zeiten abführen. ^

1. VIII. y. 137. SH. IV. y. 236.

xi/. LclvA. I. v. 83. ^tautu>r. Xul.. II. 4. v. "0. Xe?>ocakHist. 64. äs kell. civ, IV. p. 962. XV.

c. 8. XIII, 15. 2. Unterricht von holzsparen-

-cn bequemen und zierlichen Stubenöfen zu Putz - undWohnzimmern von Johann Heinrich Wagen er.Magdeburg, 1789. S. 24. 3. Die Holzsparkunst bey 10verschiedenen. Feuerarten von I, H. Sachtleben. Qued-linburg, 1790. S. 28 — 32.

Schornsteinfeger. Anfangs versahen die Bedienteneines jeden Hauses dieses Amt, weil die Schornsteinenoch weit und weniger künstlich gebauet waren. Alsaber die Schornsteine ordentlich eingerichtet waren, ka-men die ersten Schornsteinfeger aus Savoyen und Pie-mont nach Teutfchland, welches ebenfalls vermuthenlaßt, daß die Schornsteine in Italien erfunden wurden.Herr v. Siebenkees hat erwiesen, * daß noch imvorigen Jahrhundert die Schornsteinfeger meistens aus

Grau-