Band 
Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Schreibemassen.

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fel in's Blatt, überstrich dasselbe hernach mit einem Oele,welches die Schristzüge schwarz bcitzte. Die Malayenschreiben noch auf die 1 ^ Klafter langen und einen Schuhbreiten Blätter dcS Palmbaums Makarequeau; sie schnei-den Täfelchen daraus, die sie in der Mitte durchbohren,an eine seidene Schnur reihen, und dann mit einemeisernen Griffel vollschreiben. ^ Noch im Jabr 6 zo n.Ch. G. schrieb man in Arabien auf Palmblättcr, wieaus einer Stelle desAbnlfeda erhellet. Die Alten schrie-ben ferner auf Malvenblätter, * Pappelblätter §und die Syracusaner schrieben ihr Vcrbaiinungsurtheilauf Oelbaumsblätter. 6 Ehe die Ehinescr Pavicr hat-ten , ritzten sie die Buchstaben mit einem Griffel aufBambusblätter, von denen die Haut noch nicht abgezo-gen war, trockneten sie dann am Feuer und polirten sie,wodurch sie dauerhafter wurden, als unser Pergament.Von mehreren solchen fest über einander gepreßten Blät-tern machte man dann ein ganzes Buch. ? In Ostin-dien schrieb man sonst aufdie Blätter des Musa, in Javaauf die mannslangcn Blätter des Lantoobaums, in In-dien auf Cocusblättcr, auf Taon-Kondar-Blätter undauf Blätter des Jägerbaums. 2 Nachher sicngen dieAlten an auf die innere dünne Rinde des Baums, dieden Stamm umgiebt, zu schreiben; wir nennen dieseinnere Rinde den Bast, die Lateiner nannten sie läbsr,daher ein Buch den Namen leider erhielt. ^ Die Rö-mer bedienten sich dazu besonders des Basts von der Linde(P-zvycc), daher gute Lateiner auch einen Bogen so zubenennen pflegten. " z^ich schrieb man auf den Bastdes Ahornbaums, der Birken und des Ulmbaumes. Dannsieng man an, auf Baumrinden zu schreiben, n welchesnoch jetzt die Amerikaner thun, ^ ^d nun schritt manimmer zu härteren Materialien fort. Zur Zeit des Je-saias " und des Habacuc " schrieb man aufHolz.Auch S 0 l 0 ns Civilgesctze waren auf Breter geschrie-ben. * § Einigen sollen auch die Gesetze r-er Romcr

U 2 anfangs