Schriftgießerei).
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den Winkelhaken zusammengesetzt, geschahet, unter-schnitten, mit dem Hobel am Fuße bestoßcn, in's Schjffeingesetzt,- und packweise zusammen gebunden.
Zwey Teutsche, Arnold Pannarz und Con-rad Schweinhcim, brachten im Jahr 1467 in Romzuerst die Antiqua zu Stande.
Der P. Du Moulinet hält den Jodocus Da»dins für den Ersten, der die runden Lettern um dasJahr 1500, wo er aus Italien kam, in Frankreich ein-führte; aber Ehcvillier 1 beweiset darwidcr, daßdie französische Buchdruckerep nicht mit gothischen Letternden Anfang genommen, und daß man daselbst schon vordes Badius Zeiten mit römischen Lettern gedruckt hat,und daß auch BadiuZ noch verschiedene Ausgaben mitgothischen Lettern besorgt hat. 2
Aldus Manutiris, der 1515 starb, und ein ge-borncrItaliener war, erfand die Cursivschrift. SimonColines, der 1547 starb , und dessen Cnrsivschrist mannoch der des Aldus vorzog, führte sie zuerst in denLuchdruckereyen in Frankreich ein und druckte ganze Bü-cher damit ab. 3
Im Jahr iZZZ brachte Johann» Neudorferder ältere, aus Nürnberg, die rechten Schrift- Maaßeder zierlichen deutschen Schrift hervor.
Angelus Begctius aus Crsta, der berühmtestegriechische Kalligraph scincrZeit, mußte Vorschriften vongriechischen Schriften verfertigen, welche König FranzI. durch den berühmten Schristschncidcr Garamond zuParis nachschneiden ließ, und dieses geschah zum Behufdes gelehrten Buchdruckers Nobertus Stephan us.Diese Garamondischen griechischen Schriften waren nachden Albinischcn die vorzüglichsten. England verlangteim röten Jahrhundert Garamondische Schriften, erhielt
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