Zls Schreibezeug. Schristgießerey.
Früchten und Liqueurs, zuBüchcrn u. s. w. Ein Menschvon 5 Fuß und y Zoll kann ganz bequem darinschlafen. Lauenburgischer Geneal. Kalender,1776-, S. 123-124.
Schreibezeug. Dessen gedenkt bereits Ezcchiel IX. 2.,wo gesagt wird, daß ein Mann in baumwollenen Klei-dern, also ein Priester oder Schreiber, ein Schreibczcugan der Seite hängend hatte, wie es bey den Morgen-landern üblich war. In diesem Schreibezeug befand sichein Messer, um damit das Schreiberohr zu schneiden,ein Wetzstein, um das Messer daran zu schärfen, Rohre«die statt der Federn dienten, Briefe u. s. w.
Schrift s- Buchstaben, Schreibekunst.
Schriften in «na, welche gewöhnlich die Thaten, Redenund Urtheile Verstorbener enthalten, sind nicht ganz neu.Plan will schon ^zriooana, Laosaroana und in neuerenZeiten iVIelar>cbwni.>nL bemerken. Eigentlich führenaber diesen Namen zuerst die ScaliAerana. I. A. Fa-brrcii Allgem. Hist. der Gelehrs. 1752. I. B. S. 666.
Schriftgießerei, Schnftgießerkunst oder die Kunst, be-wegliche Lettern zu gießen, wurde mit der Buchdrmker-kunst und zwar vom P e te r S ch 0 i ffer, einem Geist-lichen aus Gcrnsbeim, der ein künstlicher Schreiber war,und von Johann Faust zum Gehülfen angenommenwurde, gegen das Jahr 1452 erfunden, denn in die-sem Jahre waren die gegossenen Lettern schon im Ge-brauche. Vergl Buchbruckerknnst. Die Kunst, Let-tern zu gießen, besteht der Haupsache nach darin einjeder Buchstab wird auf das schärfste in Stahl geschnit-ten und so gehärtet, daß man ihn in Kupfer abschlagenkann. Dieser Abschlag heißt dann die Mutter oderMatrice, in welcher die Buchstaben hernach g-'gosscnwerden; dann werden die Buchstaben geschliffer, auf
den