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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Schulen.

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ru in Asien, die Zeuxis unter dein August anlegte,die Schule zu Pcrgamus, die noch zur Zeit des Augustsblühcte, ^ die Schule zu Smyrna, welche Jcesius,nach Andern aber Apollophanes, Leibarzt des An-tiochusSoter, stiftete, die Schule zu Salerno, dieim zehnten Jahrhundert berühmt wurde, ferner die Schu-len zu Montpellier und Paris. ^

Man hat auch frühzeitig Versuche gemacht, Schulenfür Taubstumme und Blinde anzulegen. Der SpanierEm. Ram. de Carion lehrte den taubstummgebornenPrinzen Emanuel Philibert von Carignan reden.Helmont in seinem rmtiieali und Johann

Conrad Amman, in seinem Lractat, 8m<!u6 lognensbetitelt, handelten schon davon, wie man Taubstummereden lehren könne. Johann Wallis, geb. 1616,gest. 170Z, schrieb ebenfalls clc lognell» ,nnte> et surcloreclcHta. Indessen ist doch erst der berühmte AbbeL' Epee zu Paris als der wahre Erfinder der Lehrartzu betrachten, Taubstumme zu unterrichten, womit ersich schon im Jahr 17Z0 beschäftigte. Er schrieb ein be-sonderes Werk darüber, welches den Titel führt: IVIa-niere cl' enseiKner les 8oin-<ls et Hliiets. 6!re2»784- Fast aus allen wichtigen Landern Europens wur-den fähige Männer nach Paris geschickt, um des L'EpeeMethode kennen zu lernen und davon in ihrem Vater-lande zum Besten der Taubstummen Gebrauch zu machten,und nachdem er Vielen seine Kunst mitgetheilt hatte, starber im Jahre 1790 zu Paris. Im Jahre 1778 kam derKaiser Joseph II. nach Paris und hörte von der Kunstdes L' Epc e. Nachdem er sich von derselben überzeugthatte und wieder nach Wien zurückgekehrt war, schickte erden Herrn Störch nach Paris, um bey L'Epee zulernen. Als er seinen Endzweck erreicht hatte, kehrte ernach Wien zurück, und nun errichtete die Kaiserin Ma-ria Theresia ein Institut, worin Taubstumme unter-richtet wurden und worüber Störch Oberaufseher wurde.

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