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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Schwarze Kunst.

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Platte gearbeitet wird. Das Verfahren dabey ist fol-gendes : die Kupferplatte wird über's Kreuz ganz mitStrichen angefüllt, von denen wieder so viele ausge-löscht werden, als erforderlich ist, um die Lichter undhellen Parthieen der darauf abgerissenen Zeichnung aufzu-tragen, daher einige Striche nur zarter gemacht, andereganz ausgelöscht, andere gar nicht berührt werden, wiees Licht oder Schatten erfordert. Die ganze Arbeit wirdmit drey Instrumenten, mit dem Grundeisen, Schabc-'eisen und Polirstahl verrichtet. Statt des Gründungs-eisens, womit die Furchen in die Platte gezogen werden,daß sie einem seinen Sammet gleicht, bedient man sichjetzt eines Werkzeugs, welches die Wiege genannt undwodurch die Arbeit sehr erleichtert wird. Den rauhenGrund füllet man mit Schwärze aus, und trägt nun nachder gewöhnlichen Art die Zeichnung auf die Platte, dannbringt man die Figuren der Zeichnung durch das Schab-eisen und durch den Polirstahl zur Vollkommenheit. Dawo das meiste Licht seyn sott, wird der rauhe Grund völ-lig mit dem Schabeeisen abgeschabt, und mit dem Polir-stahl ganz geglättet. Soll eine Stelle schon einigenSchatten erhalten, so läßt man etwas Weniges von demGrunde stehen. Soll eine Stelle mehr Schatten haben;so wird der rauhe Grund weniger beschallt, und die dun-kelsten Stellen werden blos durch den rauhen Grund aus-gedrückt.

Zu der Erfindung dieser Kunst soll die gehämmerte Ar-beit Gelegenheit gegeben haben.

Indessen ist es falsch, daß Hugo de Carpi dieschwarze Kunst erfunden habe, wie Einige * vorgeben.Noch weniger Grund hat man, diese Erfindung einem Eng-länder, Sir Cbristopher Wren, ^ zuzuschreiben.

Der wahre Erfinder der schwarzen Kunst war der hessi-sche Oberstlieutenant Ludwig von Siegen ^ (An-dere nennen ihn Wolfgang von Siegen oder Si-chern),