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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Secundenuhren. Sedativsalz,

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Secundenuhren; ihrer bediente sich Georg Purbachim Jahr 1500 zuerst bey seinen Observationen inWien. ^ Der Uhrmacher Rauschenblatt zu Göt-tingen hat eine Secundenuhr verfertiget, die, außerdemgewöhnlichen Weisen und Schlagen, mit einem Harfen-spicle versehen ist, das torio und piano angiebt und einFlötenaccompagnement hat, wo die Flöte nicht wie sonstgewöhnlich gedeckt, sondern offen ist, und den wahrenTon der Flöte-travers hat. Die Uhr geht acht Tage,schlagt ganze, halbe und Viertelstunden mit 8 Glocken,repetirt, spielt bey jeder Stunde, aber, wenn manwill, auch nicht. Die Spielwalze verschiebt sich wäh-rend des Spielens von selbst. 2 Der Herr Hofmecha-^ nikus Gr 0 pp hat die bisher noch unbekannte Art erfun-den, bey einer Secundenuhr den Secundenzeiger aus derMitte des Zifferblatts, zugleich mit dem Stunden- undMinutenzeiger, gehen zu lassen. ?

1. Gcm-innützliche Kalender-Lesereyen von FreseniuS,1786. 1. B. S. S9. L. Ebendas. S. 63. Z. Reichs - An-zeiger, 1793. N. 8. S. 60.

Sedativsalz ist ein eignes saures Salz, das mit dem mi-neralischen Alkali den Borax ausmacht, und aus demsel-ben durch die stärkeren mineralischen Säuren abgeschiedenwerden kann. Becher scheint es schon gekannt zu ha-ben, obgleich erst Homberg für den Erfinder desselbengehalten wird, der es um das Jahr 1702 aus Vitriolund Borax erhielt. Da er es dem Vitriol zuschrieb,nannte er es lal vol-itilo vitrioü narcoticurn, und da eres für ein krampfstillendcs Mittel hielt, bekam es denNamen Scdakivsalz. Stahl wußte um 172z schon,daß es nicht von der Vitriolsäure herrühre, sondern auchdurch Salpetersäure und Salzsäure aus dem Borax er-halten werde, welches aber erst Lemery 1728 deutlichdarthak. Geoffrvy machte im Jahr 1732 leichte Me-thoden bekannt, dieses saure Salz aus dem Borax ohne

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