Seekartm.
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Mycene, Alexandrien, Syrakusa, Nhodus und Messina.Den Piräeischcn-Hafen zu Athen bauete Hippoda-mus. * Die Einwohner der Stadt Halicarnaß in Ca-rlen wußten ihre zwey Häfen durch eine besondere Bau-art zu befestigen. ^ Die Göttin der Seehafen warDiana. ^
1. I. L. Fabricii Allgem. Hist. der Gelehrs. 1752. Z. n.
S. 201. 2. s'Ä, uv. H. o. 8. Z. OaNiniac/r. L^mu.
in Lisn. 39.
Seekarten. Die ältesten Seekarten sollen zu Wlsby,'auf der Insel Gothland in Schweden, gemacht wor-den seyn. * In dem Kabinet der Antiken der Fami-lie Borgia sind zwölf alte Seekarten, wovon die ältesteaus dem i4tcn und die jüngste aus dem löten Jahr-hundert ist. Eine darunter ist 1486 zu Alexandrienverfertiget worden; 2 also gab es schon im i4tenJahrhundert Seekarten. Auch in der St. Markus-Bibliothek zu Venedig hat man eine Sammlung unge-drucktcr Seekarten, die im Jahre 1436 gezeichnet sind,,entdeckt, b Also kann wohl nicht erst Jacob deMelfi, der im igtcn Jahrhundert lebte, den Ge-brauch und die Einrichtung der Seekarten entdeckt ha-ben, wie Einige behaupten. * Eben so wenig kannder portugiesische Jnsant Heinrich, Sohn des Kö-nigs Johann, um die Mitte des iZten Jahrhun-derts, zuerst die Platten Karten, die den Weg einesSchiffs in einer geraden Linie angeben, erfunden ha-ben, wie Einige § wollen. Gerhard Mercator,«in niederländischer Geograph, reducirte im Jahr 155c»zu Löwen die platten Karten und zeigte zuerst, daßman die Grade der Mittagskrcise erweitern müsse»Diese Seekarten, mit wachsenden Graden oder mit wach-senden Breiten, wurden reducirte Karten oder Merca-tors- Karten genannt. Indessen gab doch erst EduardWright im Jahr 1657 ihre Theorie genauer an 6
M. Handb. d, Erfind, rrx Kh. 3 und