Segellime. Segelstange.
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des Osiris, zu, * welches aber bezweifelt wird. DieGriechen behaupten, Dädakus und Jcarus vonAthen hatten die Segel erfunden, als sie aus Kretaentflohen wären, ^ woraus dann die Fabel von den an-gesetzten Flügeln entstanden wäre. Die ersten Erfinderder Segel können sie aber nicht seyn, weil schon vorihnen These us mit schwarzen Segeln von Kreta nachHause gekommen war. Goguct behauptet, daß sichdie Phönizier zuerst der Segel bedienten, aberDäda-lus und Jcarus hätten sich nur durch eine neueErfindung des Gebrauchs der Segel, durch die Kunst,sich des Windes bey den Segeln recht zu bedienen oderdurch die gute Stellung der Segel ausgezeichnet. Sehralt mußte aber ihre Erfindung seyn, denn das Schiffdes Jason, dessen Zug spätestens in's Jahr 2/50fällt, hatte schon Segel. 3 Zur Zeit des trojanischenKriegs soll Acolus, ein Sohn des Jupiter undderAlceste, den Griechen zuerst gezeigt haben, die Se-gel nach dem Winde zu richten. ^
I. ///§!>!. Ist,. 277. 2. VII. 0 . 56. seot. 67. Z. Sey -bolds Mythologie. S. Z37. 4. O-octo^. V. c. 7. x. ZZg.
Segellmie ist in der Mathematik eine krumme Linie,welche ein Segel annimmt, wenn der Wind dareinbläset. Sie ist der Ketten - und Stricklinie gleich. DieGebrüder Bernoulli haben ihre Ausrechnung zuersterfunden. Jablonskie Alkgem. Lex. Leipzig. 1767.H. S. 1370.
Segelstange. Dädaltts, ein griechischer Künstler, derum das Jahr der Welt 2750 lebte, wird für den Er-finder derselben gehalten, welcher mit einem daran aus-gespannten Segeltuch den ersten glücklichen Erfolg da-mit machte, und dadurch die Schifffahrt erleichterte.I'iin. VII. c. 56. sect. 57.