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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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381
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Sextant.

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Alten bedienten sich ihrer besonders in der Astronomie;aber Georg Purbach, geb. 142z zu Peurbach imOestreichischen, gest. 1461, schaffte diese Rechnung abund führte statt der Chorden die Sinus ein. Nach-richten von dem Leben und von den Erfin-dungen berühmter Mathematiker, 1788- t- Th.S. 223.

Sextant ist ein astronomisches Werkzeug, das den sech-sten Theil einer Zirkelperiphcrie ausmacht, und dessenBogen in 60 Grade eingetheilt ist. Man braucht es,um die Weiten der Sterne damit zu messen. Es wirddem Quadranten vorgezogen, weil man den Sextantenaus einem größer» Zirkel machen und also auch beque-mer theilen kann. Tycho de Brahe, der 1546 ge-boren wurde, war der Erfinder des Sextanten. Ausseinem Geburtsjahre ergiebt sich, daß es ein Druckfeh-ler ist, wenn Einige schreiben, ^ daß er diese Erfindungim Jahr 1450 gemacht habe, denn da war er nochnickt geboren; eben so wenig kann erste 15Z0 ge-macht haben, wie Andere 2 glauben, denn da war ererst vier Jahre alt. Erst im Jahr 1570 ließ Tychode Brahe den ersten Sextanten für den PaulusHainzel in Augsburg durch unbekannte Künstler ver-fertigen. ^ Hevel gab einen Sextanten für zwey Be-obachter * und noch einen für einen Beobachter an. ^Im Jahr 1770 verfertigte Brand er einen Spiegel-sextanten zu horizontalen Winkelmessungen, mit demman sehr geschwind und bequem overiren kann. Den Na-men Spiegelsextant bekam er daher, weil ein Spiegel da-bey angebracht ist, vermittelst dessen die Mesiungen ge-schehen. 6

1. Halle fortgesetzte Magie. 1788. 1. B. S. 187. 2. An-tipandora I. S. 460. 3. KunstGewerb - und Hand-werksgeschichle der Reichsstadt Augsburg von D <1 u 1 vonStellen dem jünger», 177S. S. 163, 4 - Ülevetii - 4 a -

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