ZZo Serviette.^ Sexagesimalrechnung.
l vorthat. Jacobson Lcchnol. Wörterbuch. IV. S.
146. 147-
Serviette. Schon zu des Heli 0 gabalus Zeiten kannteman Servietten von Gold und Stoff oder gemalterkostbarer Leinwand. Trimalcion trocknete sich dieHände und das Gesicht nie mit Linnen, sondern immermit außerordentlich feinen und weichen wollenen Tü-chern, welche für ihn in Afrika gemacht wurden. *Die ersten leinenen Servietten wurden zu Rhcims ge-macht. Im Jahr 1435 machte'diese Stadt dem Kö-nig von Frankreich, Karl IV., bey seiner Krönung, einGeschenk mit Servietten. 2
I. Pandora oder Kalender de« Luxus und der Moden.
1787. S 89. 2, klelanZes rirees ä'uns zraiiäe Likl.
I^ni 6. 141,. 11. c. 3. x. 111. 112.
Sessel. Erhard Weigel in Jena hat eine Art Ses-sel erfunden, auf denen man sich selbst durch ein Ge-gengewicht aus einem Stockwerk in das andere erhe-ben kann, und die für alte Personen sehr bequem sind.
Sestini, s. Ruhr, Seide.
Sexagenalstäbchen sind viereckige Stäbchen, auf derenjeder Seile ein Stück von dem 6 ai>one Iiexeconlackongeschrieben ist, wodurch das Multipliciren und Dividi-ren der sechzigtheiligen Brüche, als der Grade, Minu-ten und Secunden, erleichtert wird. Samuel Rey«her, Lehrer der Rechte und Mathematik zu Kiel, er-fand sie und beschrieb sie 1688 in einem besondernLractale. Jablonskie Allgem. Lex. Leipzig. 1767.II. S. 1Z87-
Sexagesimalrechnung, Sexagenalrechnung ist eine
Art ver mathematischen Rechnung, die Anweisung giebt,wie man mit sechzigtheiligen Brüchen rechnen soll. Die
Alten