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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Siegellack.

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gestoßene Siegellack durch ein feines Sieb. Man gießtauf eine Unze dieses Pulvers drey Unzen guten Weingeistin eine Nöselbouteille, verbindet dieselbe mit einer Blase,in die man oben mit einer Stecknadel ein Loch sticht undläßt auch die Stecknadel darin stecken. Dann setzt mandie Bvutcille in trocknen, Sand auf den warmen Oienoder in ein Marienbad, und rüttelt das Pulver einige Malum, bis eS im Weingeist zergangen ist. Dann laßt manes kalt werden und sich setzen, weil die in dem Siegel-lack enthaltene Kreide einen Bodensatz macht. Bon die-sem kann man den Lack entweder abgießen oder darüberstehen lasten. Auf diese Art erhall man von dem rothe»Siegellack rothen, von dem schwarzen Siegellack aber ei-nen schwarzen Lack, womit sich Dosen, Hausgerätheu.s. w. roth oder schwarz lackiren lassen. Holzwerk grun-dirt man vorher mit Leimwaffer.

Herr Ninck, zu Trcysa bey Ziegenhayn, hat amLosten Octobcr 1794 folgendes Verfahren, wie man auSalten Siegeln wieder Siegellack bereiten kann, bekanntgemacht. Man thut ein Händchen voll Siegel in einenMörser und stößt sie, doch so, daß sich das Siegellacknicht erwärmet und schlagt die Masse öfters durch dengroben Durchschlag, in welchem das Papier zurück bleibt,dann durch den feinen Durchschlag oder durch ein grobesHaarsieb, zu welchem Behuf die Masse erst klar genuggestoßen werde» muß. Bleibt nun doch noch Papier inForm wolliger Seide unter dem Siegellack; so laßtman das Pulver noch mehrmals durch das grobe Haarsieblaufen, wo sich das wollige Papier oben auf zeigt, wel-ches man dann leicht mit den Fingern abnehmen kann.Nun nimmt man ein Pfund gepülvertes Siegellack, dreyLoth Gummilack, zwey Loth venedischen Terpentin undzwey bis drey Loth Zinnober und macht es nach der Kunstzu Stangen.

1. Pococte Beitreibung des Morgenlandes. 1. Th. S. 186.

L. 1 Most 38, 18. 25. 3. lMost 41, 42. 4. L Mo^e