Sittenlehre.
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(ch lZys) und Pierre Charron (ch 160z) die Mo-ral nach ihren eignen Einsichten.
Unter den Teutschen gab Abraham ScultetuS*593 zuerst eine eclectisch eingerichtete Moral heraus,welches auch Bartholomaus Keckermann that,der ein i-vstein.'i etlücurn schrieb, das aber erst nachseinem Tode 1610 herauskam.
Georg Calixtus (7- 1656) trug unter den Lu-theranern die christliche Sittenlehre zuerst systematischvor. ^
Unter die, welche die philosophische Sittenlehre mitder geoffenbarten vermischten, und jene durch diese ver-bessern wollten, gehören Lambertus Danäus (ch1596), Joh. Crellius, der um 1622 schrieb, An-tonius Walaus um 1625, Georg Grabow(ch1707) und Christian Weise um 1Ü94.
Die statirische Moral behielt immer noch die Ober-hand, bis Franciscus Baco von Verulam in seinerSchrift: cke augmentls scienliarum, die Unvollkom-rnenheit derselben zeigte und lehrte, was zur Verbesse-rung der Moral gethan werden konnte, wobey er auchselbst Hand anlegte, und bessere moralische Schriftenlieferte. Wa co von Verulam starb 1626. Nach ihmverbesserten Hugo Grotius um 1625 und SamuelPufendorf 1672, durch seine Schrift: cke »kiicic»Unniinis et civis, die aristotelische Moral. Viricen-tius Placcius sah die Mangel der aristotelischenSittenlehre noch mehr ein, und suchte sie zu verbessern.Er sieng zuerst an, die Sittenlehre vom Naturrecht zuunterscheiden, war auch der Erste, der im Jahr 1675die Sittenlehre nach der medicinischen Methode ein-theilte und vortrug. Im Jahr 1688 übersetzte erdieselbe in's Teutsche und gab ihr den Titel; Sitten-Arzney - Kunst. Das ist die erste teutsche «lettische
Cc 2 Ethik.