Band 
Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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501
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Stahl? Klingen.

50 r

nen Ton von beliebiger Dauer. .Durch Herrn Trä-gers Begleiter hervorgebracht, möchte er etwa zwischenEisenviolin und einer sanften Orgelstimme zu stellen seyn;untxr den Händen des Herrn Director Rüst iii Dessau,der schon viel auf der Fra »klinischen Harmonikagespielt hat, scheint er aber auch mit dieser einige Aehn-lichkeit zu erhalten. Die höheren Töne haben überdiesetwas Flageoletartiges an sich und die tieferen eine sehrinteressante Bebung. Der Umfang des Instruments istbeträchtlich ; es hält 5 Octaven , wie ein F Klavier,nur mit dem Unterschied, daß die Stimmung um eineOctave höher steht. Meistere andere, ebenfalls sehr be-trächtliche Vorzüge vor den Eisenviolincn werden ausdem Bisherigen von selbst einleuchten, und das Ganze hatjnDessau, wie auch anderwärts, vielAufmerksamkeitundBeyfall gefunden. Man muß nicht verlangen, alle Voll-kommenheiten bey einander zu sehen, sonst möchte manerinnern, daß es noch sehr an dem Leben eines beseeltenBogens fehlt, selbst in Vcrgleichung mit demjenigen,was dieser auf den gar zu soliden und saumseligen Stif-ten der Eisenvioline nur zu leisten vermag. Auch hatder Erfinder noch keinen Resonanzboden anzubringen ge-wußt, von dem man noch Verstärkung und Nachhall zuerwarten hat. Allgemeine Lit. Zeitung. Jena.Jntelligenzblatt 1792. Nr. 7g.

Stahl-Klingen; zu diesen gehören besonders die Da-mastener Klingen (siehe diese). Herr Lauraus inSchweden erfand ein Verfahren, den Stahl so zusam-menzuschweißen, daß man eben so gute Klingen dadurcherhält, wie die Damastener Klingen sind. ^ Herrvon Gaffron, vormaliger preußischer Gesandter.inKonstantinopcl, hat das Geheimniß, den Stahl zu da-masciren, ausgespäht und davon verschiedene sehr schönausgefallene Proben geliefert, wofür ihm der König einGeschenk mit Zooa Rthl. machte, doch unter der Bedin-gung