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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Steigbügel.

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eZ die Kameele machen, wenn sie beladen werden sol-len. Nachher ließ man an den Heerstraßen Steine auf-richten, um vermittelst derselben bequem auf- und abstei-gen ,zu können. ^ Auch hatten die Krieger an ihrenSpießen und Lanzen einen Absatz, Haken oder lederneSchleife, in die sie mit dem Fuße traten, um auf'sPferd zu kommen.

Ueber das Alter der Steigbügel ist verschiedentlich ge-stritten worden. Lamvtte will ^ bewiesen haben,daß die Steigbügel schon in alten Zeiten gebräuchlich ge-wesen sind; auch meynen Einige, Hicr 0 nymus habebehauptet, daß die Steigbügel zurZcit des Kaisers The-vdosiuS im qten Jahrhundert erfunden worden undanfangs von Holz gewesen wären; doch habe ich dieStelle des Hieronymus, aus der man dieses bewei-sen könnte, nirgends angezeigt gesunden.

Die erste unzweifelhafte Spur der Steigbügel fällt indas Ende des sechsten Jahrhunderts, und findet sich in derSchrift des Mauricius von der Kriegskunst, wo derVerfasser sagt: ^ die Reiter müßten am Sattel zwo ei-serne Steigbügel haben. Eben diese Worte,

deren sich Mauricius bedient, hat auch Kaiser Leo,der am Ende des neunten Jahrhunderts lebte, in seinBuch von der Taktik eingerückt. ^ Noch deutlicher isteine andere Stelle des Mauricius 6 und des KaisersLeo, ? wo gesagt wird, daß die vcyitt.iii, welche dieverwundeten Reiter aus dem Treffen bringen mußten,an der linken Seite deS Sattels zwey Steigbügel habe»müßten, einen am »ordern, den andern am HinternTheile des Sattclbaums, damit jeder einen Verwunde-ten hinter sich aufs Pferd nehmen könnte.

In der Geschichte Karls des Großen findet sichnoch keine Spur von Steigbügeln;, aber der Kaiser Ot-to 1. ist zu Magdeburg mit Steigbügeln in Stein einge-

hauen