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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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504 Stehende Armeen. Steigbügel.

erst Dornen und dann Hefte; ^ andere Völker bedientensich der Fischgräten statt der Stecknadeln. Man vermu-thet, die jetzt gebräuchlichen metallenen Stecknadeln wä-ren in Nürnberg erfunden worden, wo es schon ini JahriZ7» Nadler gab, wie man denn auch im Jahr i-oü inAugsburg Nadler findet; indessen ist dadurch noch nichterwiesen, daß den Nürnbcrgern die wirkliche Erfindungder Stecknadeln zukommt. Der König von England,Heinrich VUl., gebot imJahr 154 g, daß inEnglandkeine andre Nadeln verkauft werden sollten, als solche,die doppelte Köpfe hätten, gut geglättet, am Schaftefest gelöthet und an der Spitze gntzugcscilt wären. Hier-aus will man schließen, daß damals unsere jetzigen metal-lene Stecknadeln noch nicht bekannt waren. Aber einpaar Jahre hernach wurde dieser Befehl widerrufen, undes scheint daher, daß um diese Zeit die jetzigen Steckna-deln erfunden worden sind. Nach Schweden kamen sieerst im Jahr 1649. Im teutschen Reiche hatte man vor-her nur teutsche Nadeln. 3

1. Käme--. II. 0 . 426. z. 180. 6 . 401. oa. 6 . 292, 2. TÄci-

ttt! äs IVIor. Serru. 17. Z. BeckmannS Lnleit.zur Technologie. Gdttingen. 1787. S, 482. 486.

Stehende Armeen s. Kriegskunst.

Steigbügel im Ohr. s. Ohrbügel.

Steigbügel der Reiter. Vor Erfindung der Steigbügelschwang man sich frey auf's Pferd, * welches auch in spä-tern Zeiten diejenigen noch fbun mußten, die zu Rittemgeschlagen seyn wollten. Man ließ sich auch durch Reit-knechte aui's Pferd helfen, oder man ließ einen Fußsche-mel Herbeytragen, gebrauchte auch wohl Gefangene stattdes Fußschemels, wie es dem Valentinian vom Sa -pores ergieng. Man richtete auch die Pferde ab, daßsie niederktzieetcn, wenn der Reiter auf,.eigen wollte, wie

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