Steinmasse. Steinpappe,
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stark eindringen, daß man sie poliren kann, wodurch siedas Ansehen bekommen, als ob Alles von Natur so ge-Wesen wäre. Jacobson Techno!» Wörterbuch. IV.S. 278'
Steinmasse. Herr Matre hat durch Versuche bewie-sen, daß Kalköl durch Weinsteinöl, durch Zerflicßung, zueiner strinharten Masse verhärtet. Junker hat gesun-den , daß calcinirtes Glauberrsches Wundersalz, mitKalkwassrr vermengt, schnell zu einer Steinmasse wird. *
Der Schreiner Gerber in Carlsruhe verfertiget einemildem besten Holz sich unauflöslich verbindende Holz-undSteinmasse, die sich poliren uud schleifen läßt, und wor-aus er Äutschkäste», Tisch- und Commoden-Plattenmacht. 2
1. Halle fortgesetzte Magie. 1' D. 1788. S>331. 2> An-
zeiger 1791. 4. Quartal/Nr. 121. S. 943.
Steinpappe oder Steinpapier. Der Königlich schwe-dische AdmiraliätsmcdieuS, Herr v. Arvid Faxe zuCarlscrona, hat am zi. Julius 1785 bekannt gemacht,daß er ein Steinpapier, von der Dicke von i bis 2 Li-nien und der Farbe des gewöhnlichen Packpapiers, erfun-sunden habe, welches im Feuer keine Flamme giebt,dem Feuer lange widersteht, endlich anfängt zu glühenund zu Kohle zu werden. Ein mit diesem Papier in-wendig und auswendig bekleidetes kleines hölzernes Haushat durch die heftigste Flamme der darin angehäuf-ten brennbaren und angezündeten Materien nicht inBrand gesetzt werden können. Weder die Luft, noch dieAbwechselung der Witterung, noch das Wasser kann einemerkliche Veränderung an ihm hervorbringen oder es auf-lösen, es wird vielmehr darin fester. Auch wenn es indie Erde gegraben wird, bleibt es unverändert. Ncbri-gens nimmt eS jede Art von Farbe und Ueberstrich an,
die