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Steinpappe.
die man ihm geben will. Bey Fcucrsbrünsten kann eSlange naß gcbaltcn werden, wodurch es dem Feuer wi-dersteht. * Diese Steinpappcn werden aus der gewöhn-lichen Pappmatcric und aus einem steinigten Zusatz ver-fertiget, daher sie in der Luft Steinähnlichkeit, im Was-ser aber mehr Festigkeit erhalten, im Feuer nicht bren-nen, und doch bey allen diesen Vorzügen nicht viel theu-rer, als die gewöhnlichen Buchbindcrpappen sind.
Der Cazley-Nath Christie zu Bergen in Norwegenhat diese Steinpappcn, deren Bereitung v. Faxe ge-heim hielt, nachzumachen gesucht, und hüt im Jahr 1786Skcinpappen erfunden, die denen des Hrn. I). Faxenicht nur ähnlich sind, sondern auch vor den schwedi-schen noch den Vorzug haben, daß sie durch das Wasserauch nicht einmal daS Geringste von ihrer Politur verlie-ren. ^ Diese Steinpappen wurden sogar zu Oefengebraucht.
Im Jahr 1736 wurden auch Steinpappen in Berlinnachgemacht. ^
Herr I. G. Gcorgi hat im Jahr 1790 die Faxi-sch e n Steinpappen auf folgende Art nachgemacht: dienasse Papiermateric wrrd nämlich mit rothem oder weis-sem Bolus, Eisenvitriol, Tischlerleim und Leinöl ver-setzt und die Tafeln mit einer Mischung aus Bleyweis,Bolus und gekochtem Leinöl zusammengeküttet. Die sobereiteten Tafeln lagen 15 Minuten im Feuer und übersechs Monate im Wasser, ohne die mindeste Veränderungzu leiden. *
Von Frankreich aus wurde im Jahr 1790 bekannt ge-macht, daß Le Roux unverbrennliche Pappen erfun-den habe, die aus nnverbrennlichen Stoffen zusammen-gesetzt sind und zum Gebrauch der Lureaux gemacht sind.Sie sichern nicht nur die darin enthaltenen Papiere und
andere