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Sterndeuterey.
dem Sterne von der zweyten Größe den Buchstaben /Zs. w. beylegt. Reicht aber das griechische Alphabetfür ein Sternbild nicht hin, so nimmt er das lateinischeAlphabet mit zu Hülfe. Doppel in ayr ist hiervonabgegangen, und hat die Sterne mit lateinischen-Buch-staben in einer ganz andern, aber sehr unbequemen Ord-nung bezeichnet.
Julius Schiller, ein Patricier zu Augsburg,fand die heidnischen Sternbilder anstößig und besetzteden Thierkreis, um 1627 , mit den Bildern der zwölfApostel, die nördliche Halbkugel mit Figuren des Neuenund die südliche mit Bildern deS alten Testaments.Wilhelm Schickard, Professor zu Tübingen, gabim Jahr 1659 wenigstens den alten mythologischenBildern biblische Deutungen. Erhard Weigel bil-dete aus den Sternsiguren Wappen der europäischenFürsten und anderer Stände, z. B. aus der Leyer dieHarfe von Irland, aus dem Siebengestirn das Ein-maleins, welches das Wappen der Kaufleute seyn sollte.Doch haben solche Unternehmungen keinen Beyfall ge-funden, und die Bilder der Alten haben die Oberhandbehalten.
1 . Des Herrn Abt Pluche Geschichte des Himmels. Dres-den. 1740. 8. 2. Hio b 9, 9. Kap. 38, 31. 82. 3. O-ocl.II. c. 31. x. 144. 145. 4. Court de Guevelin.
Th. IV. S- 10. 5. 6lem. ^i«L. Ltrom. 1. 360. 361.
6. Reccard Lehrbuch der Berlinischen Realschulen. 1783.2. Abtheilung. S. 343. 6. Kauvö/tkvrr xat ex
eäit. /olr. Tills. Oxon. 1672. 3. 8. ltstronomics veterui»»cript» isagotzicn Araec,-» 6t Istinn. Usiäelll. 1589. 8. 9.
äs Oeo llono puerll pllospllorO in Lomni. 8ov.Oostt. 1. IV. 10. Ovl-1. Vlet. Dill. II. 11. T'irZil. (ts-«r§. I. ZZ. 12 . I. A. Fabricii Allgrm. Hljtorie d«iGelehrs. 1752. 2. B. S. 764.
Sterndeuterey, s. Astrologie
Sterne,