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Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Tanzkunst^

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abhängen s sollte. Diese Schildei'wurden ,'m März vondiesen zwölf tanzenden Priestern um die Stadt herumgetragen,

Die Römer nahmen in der Folge die griechischen si'gu»rirten Ballets auf und nannten sie Mimen. DerAlexandriner Bathyllus erfand den italischen Tanzüber er führte den pantomimischen Tanz in Italien ein.Pylades verbesserte ihn und war der Erste, der in Romauf dem Theater nach dem Tone vieler Flöten und nachdem Gesänge des ChvrS tanzte. Bor ihm bediente mansich nur Einer Flöte beym Tanz. Lucian berichtet, daßder Tanz unter den. August, woPylades lebte, zurVollkommenheit gediehen sey. "

Im izten Jahrhundert hob sich die Tanzkunst in Jta«Ücn wieder. In Mayland wurde zu Anfange des i6tenJahrhunderts, bey der Anwesenheit Ludwigs XII., einBall gegeben. Im Jahr 1562 gab man zu Trident,dem König von Spanien Philipp II- zu Ehren, der sichbey der Kirchenversammlung einfand, einen schönen Ball.Diese Tänze sollen bis zu Ende des i6tcn Jahrhundertsin Italien gebräuchlich gewesen seyn. " Der Tanz,den die Franzosen Gag liarde, Gaillarde, Roma-nesque, die Italiener aber Saltarello nennen,, woman bald nach der Länge, bald nach der Quere des Tanz»saals, bald mit Schleifen der Füße auf der Erde, baldmit Kapriolen tanzet, soll auch seinen Ursprungaus Rom haben. " Zur Zeit der Könige von Frank-reich Franz! und HeinrichH. kamen die italienischenTänze mit den Königinnen Eleonora von Oesterreichund Katharina von Medicis nach Frankreich undMargaretha von Valois, Tochter der Katharina vonMedicis, gab dem jungen Adel ein Beyspiel, daß dievorher nur traurigen Ceremonienbälle bald wirkliche Lust-barkeiten wurden. " Die Franzosen erfanden dieMenuetten, Gavotten, Bourreen und Kou-

Weau-