Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Telegraph.

oder Signale des Chap p e dieselbigen sind, die Hookhatte; ihr Mechanismus gründet sich auf leichte und un-umstößliche Wahrheiten der Geometrie und Mechanik.Chappe hat blos in der Maschine, wodurch er dieseSignale darstellt, die Größe seines mechanischen Kopfs,den Kopf eines Erfinders gezeigt und aus der Einrich-tung dieser Maschine macht er noch ein Geheimniß. DieArme an den Figuren des Chappe sind beweglich, kön-nen nach Winkeln aufgerichtet und gesenkt und für dieNacht mit Fackeln bewaffnet werden; doch ist eS nochnicht ausgemacht, ob nicht Hook seinen Charakteren inder Zusammensetzung ebenfalls eine Beweglichkeit zu ge-ben dachte. Hook empfahl auch schon zur Beobachtungder Signale den Gebrauch der Trlcscope, die aber nichtvon einerley Lange seyn dürfen, sondern nach Maaßgabeder Weite der StatioNen größer seyn müssen. Indessenerschwert das Telcscvp die Ausführung der Zielschreibereyin die Ferne und ist nur in Festungen und Standlagernbrauchbar. Im Jahr i 6>84 legte Hook seine Erfin-dungen der Akademie der Wissenschaften zu London vor.

Seit Hook that sich unter den Holländern der Grafvon By land in der Ordre- und Zielschreiberey hervorund unter den Franzosen machte die Snetactik des Gra-fen von Morogucs Aufsehen.

Im Jahr 1782 gab Linguet eine Methode an, sichAndern in der Entfernung mitzutheilen; sein Geheimnißbestand darin, daß er den Schall durch lange Röhrenfortleitete. Zu Chaillot ließ man den Schall in einerLeitungsröhre an einer Feuerpumpe 400 französische Ru-then weit fortlaufen und doch blüb der Schall deutlich.Dergleichen Röhren räth Linguet in der Erde fortlau-fen zu lassen.

Im Jahr 1783 machte Dom Gauthey, ein Mönchdes Cistercienser-Ordens, bekannt, daß er die Kunst er-funden habe, wie man Jemandem mit der größten Ge-

schwin-