Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Telegraph.

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einer bestimmten Zeit an einen bestimmten Ort trete, wser in die Gegend des Erstem sehen kann; der Ersterenimmt ein Faß, oder eine große Tonne, in der einFeuer angezündet wird, dessen Flamme durch eine Klappebald gezeigt, bald verborgen wird. Zeigt er die Flam-me nur einmal, so bedeutet dieses A, zeigt er sie zwey-mal hinter einander, so bedeutet dieses B, zwischen jedenBuchstab macht man eine Pause, der andere zählt genaunach, wie vielmal jedesmal das Feuer sichtbar wurde undschreibt die Buchstaben auf, welche endlich die Worte bil-den , die den Sinn unsrer Gedanken enthalten. Erbrachte auch bey dieser Tonne ein Rauchloch an, damitder Rauch gehörig abziehen konnte. Im Jahr 1787 gabein Invalide zu Berlin eine neue Methode hierzu an. *

Das englische Gentleman's Magazin eignet die Erfin-dung de§ Telegraphen einem Am 0 nt 0 ns auS der Nor-mandi'e zu, der i66z geboren wurde und als Schülerder dritten Klasse in der lateinischen Schule zu Paris dasGehör verlor, daher er sich genöthiget sah, seine Zu-flucht zur Zeichensprache, zur Sprache fürS Gesicht zunehmen, welches ihn auf den Gedanken leitete, vermit-telst solcher Zeichen so weit zu reden, als das Gesichtreicht und durch Hülfe der Sehrohre zu reichen im Standeist. Wie er aber seine Zeichen hervorbrachte, darstellteund fortpflanzte, weiß man nicht; auch bedarf dieseNachricht überhaupt noch Bestätigung. ^

Weit gewisser ist, daß der Engländer Robert Hook,Mitglied der königk. Societät der Wissenschaften zu Lon-don und Professor der Geometrie, der 1635 auf derInselWight geboren war und r/oz zuLondvn, 682 ahralt, starb, schon vor mehr als 100 Jahren Figurenzu Bezeichnung von Zielen zu Zielen angegeben, die mitden Figuren des französischen Lelegraphs Aehnlichkeithaben, welchen Herr Chappe zu Paris und Liste er-richtet hat. Ja es ist fast entschieden, daß die Figuren

oder