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Telegraph.
Der Herr geheime Legationsrath von Moulinesschlug zum, Signalisiren einen großen mit rothem Lassetüberzogenen Nahmen vor, vor welchem sich die schwarzenZeichen bewegen und hinter -welchem man ein starkesFeuer anzündet, dessen Flammen durch dephlogistisirteLuft vermehrt werden können. Auch könnte verstärkterPhosphvrus hier große Dienste leisten.
Die Spanier haben den Telegraph zuerst auf großeWeiten angewandt, die Franzosen sind ihnen darinnachgefolgt und haben den Gebrauch desselben erweitert
Am isten April machte Herr Chappe seinen
ersten telegraphischen Versuch von dem Thurme im Parkvon Pelletier St. Fargcau bis zum Thurme zu St. Mar-tin Du Thertre, welche beyde Z ^ Meile von einanderentfernt waren. Diese Weite brauchte nur einen einzi-gen Mittelposten, der auf den Anhöhen von Ecouai er-richtet wurde. Er brachte die erste Tclegraphenpost vonPariS bis Lille in den Gang; sie begreift eine Streckevon zo Meilen und besteht aus 12 Telegraphen. ? DieNachricht von der Eroberung von Luesnoy kam vermit-telst der Telegraphen, die vier bis fünf Stunden weitvon einander angebracht waren, schon eine Stunde nach-her in Paris an. ^ Chappe brauchte i z Minutenund 40 Secunden Zeit, um eine Nachricht von Valen-ciennes nach Paris zu bringen, welche Städte 25 deut-sche Meilen weit von einander liegen. Der Preis einerjeden Maschine belauft sich auf üooo und die Kosten desganzen Correspondcnzanstalt von Paris bis an die nörd-liche Grenze belaufen sich auf 9Ü000 Livres, mit Ein-schluß der Ferngläser. ^
Nach des Herrn Buria Bericht besteht der TelegraphLesHcrrn Chappe, wie Lakanal gemeldet hat, in ei-nem Rahmen oder (Lallis, in Gestalt eines sehr langlich-ten Parallelogramms und ist mit beweglichen Streifen«der Klappen versehen. Dieser Nahmen ist an das äus-serste