Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Telegraph.

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Schrift, die durch Fernrohre beobachtet werden; 4.beyde können mit Leichtigkeit ihre Signale revidiren.Beyde sind aber in folgenden Stücken verschieden: 1.die Einrichtung des französischen Telegraphs erforderteauf einer Route von 50 Stunden ein ganzes JahrZeit; die Anordnung eines deutschen Telegraphen kannin Zeit von z bis 4 Wochen geschehen; 2. die Be-handlung des französischen Telegraphen zu erlernen,kostet weitlauftige Unterweisung, da man die Behand-lung des deutschen Telegraphen in zwey Stunden ler-nen kann; Z. der französische Telegraph hat loo Cha-raktere, aber der deutsche nur z Charaktere für dasganze Alphabet, und 2 für die Zahlen; a,. der franzö-sische Telegraph kostet auf jeder Station 6000 LivreS,der deutsche nur ioo bis 120 Gulden.

Im Jahr 1794 gab auch Herr Achard in Berlineine einfache, aber weniger ausführbare Art an, be-deutende Figuren fürs entfernte Auge zu bilden. EinLineal, ein Zirkel und ein Dreyeck, die alle drey mitihren Enden an einer gemeinschaftlichen Axc beweglichsind, decken und schneiden sich wechsclsweise und for-men dadurch mancherley verschiedene Gestalten. Manzweifelt aber, ob diese Figuren in der Ferne gut un-terschieden werden können. ^

Am April 179g zeigte Herr Professor Wol-ke auf Verlangen des Großfürsten vor dem ganzenGroßfürst!. Hofe zu Gatschina einige Versuche der Te->lcgraphie oder Telephrasie oder Fernsprechkunst, wo-von die letztere lauten Beyfall erhielt. Wenn er Un-terstützung erhalt, will er die Kunst zu telephrasiren,wovon die Telegraphie der Franzosen nur ein gerin-ger Theil seyn soll, in dem Grade ausüblich machen,daß zwey Personen, die eine Meile weit von einan-der entfernt sind, oder so weit als telephrasische Ma-schinen vermittelst guter Telescvpe sichtbar sind, miteinander über Alles, was ihnen beliebt, so sprechen

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