Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Zo Telegraph.

kicksten Sylben und Wörter bezeichnen können. DieStationen können vier bis fünf französische Meilenvon einander entfernt seyn und in 20 Secunde» kön-nen die Signale von einer Station zur andern gelan-gen. Die dreyfache Bewegung, daß man erst dieKlappen auf- oder zumachen, zweytens die Flügelrichten und drehen, und endlich den ganzen Rahmenmehr oder weniger neigen muß, macht aber doch, nachdes Herrn Buria Urtheil, diese Erfindung etwas be-schwerlich und unsicher, zumal wenn unwissende Leutedie Maschine richten sollen.

Die Franzosen brauchten die Telegravhen zuerst inöffentlichen Lagern, nämlich im Lager vor Maynz.

Seit des Chappe Erfindung hat man auch in Eng-land, von London bis Dover, wie auch in Schweden,von Stockholm bis Drotningholm, telegraphische Po-sten angelegt.

Am iZten Oktober »794 wurde gemeldet, daßHerr Hofrath Beckmann in Carlsruhe mit einemneuen von ihm erfundenen Telegraphen verschiedene gutausgefallene Versuche gemacht habe. Kurz darauf wie-derholte er diese Versuche ^ mit zwey neuen vonihm erfundenen, sehr einfachen Telegraphen und auchmit einem französischen Telegraphen. Es wurden inEntfernungen von r und 2 Stunden 6 bis 8 kleineDepeschen vom Herrn Lieutenant Böckmann ge-schwind und sicher signalisirt und an dem Orte, wo-hin die Signale gerichtet waren, aufs pünktlichste unddeutlichste beobachtet. Nach des Herrn Hofrath Beck-manns Urtheile kommen die deutschen und französi-schen Telegraphen darin überein: i. Beyde dienen da-zu, willkührlich Depeschen bey Tage und bey Nachtin Weiten von mehreren Stunden schnell zu versen-den; 2. beyder Wirkung wird durch neblichten,regnerischen Himmel gehindert; z. beyde bedienen sichsichtbarer Gegenstände als Buchstaben einer geheimen

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