ZZ TViro'a. Theater.
Luftelcctricität zur Absonderung deS ThaueS daö Meistebeytrage.
Manche Arten des Honig- oder Mchlthaues kön-nen aus den Pflanzen selbst ausschwitzen, oder vonKrankheit und Lerderbniß derselben herrühren, anderesind aber Säfte gewisser Jnsectcn. Lecke zeigte »762,daß eine Art des Honigthaues von Blattläusen her-rühre.
Der Honig thau und Mehltbau scheinen keinemeteorologischen, sondern vegetabilische oder animali-sche Producte zu seyn. Gehler physikalisches Wör-terbuch. IV. S.289 folg.
2^/,c!o/)^ncr/?r, srdor vitae, Baum des Le-bens, wurde zuerst aus Amerika nach Europa gebracht. -Jablonskie Allgem. Lcr. Leipzig. 1767. II. 1565.
Theater ist der Ort oder das Gebäude, wo die Schau-spiele aufgeführt werden. Die Erfindung desselbenwird den Athcniensern zugeschrieben. Thespis, derin der 6l. Olymp, lebte, war der Erste, den manmit Namen kennt, der in Attika herumzog und seineStücke auf einem beweglichen Theater, das auf einemKarren stand, aufführte. Das Theater der Altenhatte keine Wände, eS war mehr eine Art von Hüt-te, die aus Laumreisern gemacht war; dann baueteman dergleichen Hütten mir verschiedenen Abtheilun-gen und endlich machte man das Theater aus Me-tern, welche Anfangs, wenn die Spiele geendiget wa-ren , wieder abgebrochen wurden. Aeschylus, derum Z494 berühmt war, ließ durch den AgatharguSzu Athen das erste unbewegliche Theater bauen, dasauf einem mäßig erhabenen Gerüste stand. Er erfandauch Decorationen, indem er die wahren Oerter derScenen durch Gemälde und Maschinen nachahmenließ. Sein Theater war noch von Brctern; erst, als
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