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Thurm.
1535,^1 dem Buche cka I^acrunis, also über roo Jahrefr her, als die Entdeckungen deS Anels und Mor«g a n i bekannt wurden, heraus. Beschr. einer Berlin,.Medaillen - Sammlung v. I, C. W. Moehsen. 177^.S.
Thurm. Tkürme zu bauen, erfanden die Cyklopen, wieAristoteles sagt, aber nach dem Theophrasi dieTyrinthier. ^ Der älteste bekannte Thurm ist der zuBabel, den man nach der Geburt des Phaley, etwaiZo Jahre nach der Sündfluth oder i Zoo n. E. d. W.auf Anratben des Nimrod aus Backsteinen bauet?,die an der Sonne getrocknet waren. ^ Die Alten mach-ten solche Backsteine theils aus weißem» theils aus ro-them Thon. b Lange nachher war noch auf dem Tem-pel des Belus in Babylon ein Thurm, der ein Sta-dium oder 600 Fuß hoch war; dieser Thurm bestand ausocht Thürmen, wovon immer einer über den andern standund der aufgesetzte war immer kleiner, als der, woraufer stand. §
Die rollenden oder beweglichen Thürme, deren sichdie Alten bey Belagerungen der Städte bedienten, umden Mauern nahe zu kommen, will Diades, ein In-genieur des Königs Alexander des Großen, umdas Jahr gzo vor C- G, erfunden haben. §
In Italien giebt es schiefe oder bangende Thürme;rnan findet einen solchen zwischen Venedig und Ferrara,einen in Venedig, einen andern in Ravenna, besonderssind aber in dieser Art der Thurm de la Glarisenda iuBologna und der Hangende Thurm zu Pisa berühmt.Conda Mine und Ulgarotti behaupteten, dieseSchiefe sey dadurch entstanden, daß diese Thürme sichgesenkt hätten, weil die Baumeister den Fehler began-gen hatten, die Natur des BvdenS, worauf das Funda-ment gelegt wurde, nicht zu untersuchen; aber Labatund de la Lande hielten wenigstens die Thürme zu
Bo-