Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
Seite
90
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, Thurmuhr.

von ovaler Form ausgeführt, der gegen zwey Seiten ge,neigt ist, ?

1. 1>n„. VII. 56. s. 1 Mos. XI. Z. Nerockot I. 179. cc>II.9«/,in. I. 2. 9. 797, in-. II. §. F'?/,!. Z§. 14. 4.

XVI. v. 107Z. 5. 197,ur>. VII. in prsokst. X. 19. 6.

Tagebuch eines Weltmanns. II. 1775. »S. 111. 112. 7.

bauenburg. Kcneal. Kalender. 1732. S. 47.

Thurmuhr. Paöst Sabinianus verordnete im An-fange des ^tcn Jahrhunderts, daß alle Stunden durchGlockenschlage angezeigt würden, um die lioras canoni-cas oder die Singestunden besser abzuwarten, und manvermuthet, daß damals die Stundenzeiger auf den Thür-men oder die Thurmuhren aufgekommen wären. * Ge-wiss ist, daß im izten Jahrhundert schon einige Kirch-türme Uhren hatten, deren auch Dante Alighierigedenkt. Jac. Dondus machte 1344 die ersteThurmuhr zu Padua, welche alle Stunden schlug. ImJahr 1370 ließ der König von Frankreich, KarlV., denHeinrich von Vick oder von Wie aus Deutschlandkommen, der die erste große Uhr in Paris machte und sieauf den Thurm des Palastes dieses Königs setzte. 2 JniJahr 1371 wurde die Domuhr zu Strasburg, derenErfinder Boethius war, auf den Thurm gebracht.In Augsburg ließ der Abt zu St. Ulrich, JohannesLauinger, i. I. 1402 eine Glocke mit einer Uhr aufdem Thurme aufrichten und 1406 war in dem damalshölzernen Thurme auf dem Rathhause zu Augsburg eineGlocke mit einer Uhr, die aber nur Stunden zeigte; aber1526 wurde eine Viertelstundenglocke auf den Perlach«thurm in Augsburg gehängt. ? In Nürnberg wurde14hg der Thurm zu St. Lorenzen Ehre mit Uhr undWacht versehen. * Vergl. Schlaguhr.

1. I. A. Fabricii Lllgem. Hist. der Gelehrsl 1752. L. B.S. 577. 2. Juvenal de Carlen ras Gesch. der schö-nen Wiff. und fr. Künste, übersetzt von Joh. Erh. Kap-pe. 1752. 2. Lh- 31. Kap. S. 429. 3. Herrn Paul von

Stet-