Torricellische Röhre. Toupet. roz
ein Tuch; aus Torfpappe, mit einem Lack überzogen,machte er Feuercymer. ^
Im Jahr 1790 grub man in einem Torfmoore Theileeines Mädchens aus, die ganz erhalten waren und inwelchen die Haut völlig dem Leder gleich kam; dieseEntdeckung veranlaßte den Vorschlag, in den Torfmoo-ren Leder zu gerben,womit auch Versuche gemacht wurden.DerTorf ist wegen seines zusammenziehenden Stoffs wirk-lich zur Gerbcrey geschickt; die Moore müssen aber vorallen Dingen eine trocknere Lage haben, wenn das Ledernicht von der Fäulniß leiden soll. Noch besser als Moor-wasser wirkt das Wasser, welches beym Verkohlen desTorfs gewonnen wird. ?
I. n-c. x-ii-al. XIII. 27. L. IV. ». XVI. I. 3 Weck.manns Beyträge zur Geschichte der Erfindungen II. Th.S. 192. feig. 4. I a bl 0 nskie Allg. Lex. 1767. I. S.
. 724. 3. De Lüc Briefe über die Gesch. der Erde und
des Menschen. II. B. Deutsche Uebers. S. 314. EXXIV. u.f. Briefe. 6. Reichs - Anzeiger, 1794. Nr. 65. S. 603 —605. 7. Verhandlungen und Schriften der Hamburgi-
schen Gesellschaft zur Beförderung der Künste und nützt.Gewerbe 1. B. 1792. S.
Torricellische Röhre, s. Barometer.
Tortur, oder die peinlichen Fragen mit Foltern und Schrau-ben, führte Targuinius Superbus ein. 7 /iclor.Origen, Inb. V. cap. 4. OeckrennL p. iaz.
Toupet. In den ältesten Zeiten trug man das Haar ganzschlicht. Die Töchter des Celeus ließen es fliegendüber den Nacken herabhangen; * nachher faßte man esmit einem besondern Kopfputz zusammen; 2 dann wurdees geflochten und in künstliche Locken geschlagen. ^ ImVirgil * wirft Turnus dem Aencas vor, daß erseine Haare kräuselte und parfümirte; und Homer er-zählt, daß sich Paris die Haare auf der Stirn in z ey
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