Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Tugendlehre. Türkis.

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mit Oelfarben bemalen kann und die dem Mottenkraßenicht ausgesetzt sind. Biegsamkeit und Weiße giebt mandiesen Fasern durch Scifenwasser, und wenn die Arbestbunt seyn soll, werden sie roh gefärbt. 6.

Der Hutfabrikant Frey in Atralsund machte i7yrbekannt, daß er eine ganz neue Art Tuch aus Kastorzuverfertigen erfunden habe, welches wegen seiner Leich-tigkeit urrer die Seltenheiten der Künste gerechnet zuwerden verdient. Der Erfinder hatte die Ehre, demHerzoge von Mecklenburg-Strelitz verschiedene Stücke zupräscntiren und zu verkaufen, worunter besonders einStück zu 9 Ellen, 4 Viertel breit, nicht mehr als 2 2 Lothwog. Der Herzog hat den Erfinder, außer dem Kauf-preise, zum Andenken mit einer goldenen Uhr be-gnadigt. ?

1. Sueto-r. in Xiigiilch. 73. 2. 7>/,',r. H. vt. l.ih. VIII. o. 47,

3. Lnkipandora II. S. 5tZ. 4. Beckmanns Tech-not. 1737. G. 46- 5. Edcndas. S. 56. 6. Mensel?

Miscellanecn artistischen Inhalts. Erfurt 1780. 4. Heft,S. 64. 7. Reichs-Luzelser 1791. Nr. 126,

Kugendlehre f. Sitten lehre.

AÜrkl's ist ein himmelblauer, mit etwas Weiß vermischter,harter, undurchsichtiger Edelstein, der den ersten Rangunter den undurchsichtigen behauptet. Die besten sinddie persischen, dann folgen die spanischen und böhmischenTürkiffe. Seit loo Jahren hat malt auch in Niederlan-guedoc bey der Stadt Simor Lürkisse gefunden, die,wenn sie aus der Erde kommen, weiß oder gelblich, wiegemeine Bruchsteine sind, aber im Feuer ihre blaue Farbeerhalten. Reaumür behauptete, daß es »erstei -erteThierknochen sind, die etwas Gold einhalten. Neuerlichhat aber Herr Agaphi, asirachanschcr Director derNationalschulen, auf seinen durch Indien und Pe siengethanen Reisen die Türkisie m ihrem Muttergestein, in