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Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Turresinck's Balsam.

Daß zu Anfange dieses Jahrhunderts ein ähnlicherBalsam bekannt war, erhellet aus einem Schreiben^Welches O. Johann Kanold, l'raatiaii» HIrstidlav.am isten Febr. 1710 an einen seiner Freunde inDanzigerließ, worin es heißt:

,,Uebrigens wird veröffentlich dem Herrn Bruder be-kannt seyn, daß vcrwichenes Jahr in der Hamburger Ga-zette von einem in Holland befindlichen sonderbarenWundipiritus berichtet worden, daß selbiger die mit ei-nem Nagel durch den Kopf geschlagenen Hühner und an-dern Thiere, wie nicht weniger Darmschnitt (ausgenom-men Herz- und B'afenwunden) völlig heilen soll, davonauch im Beyseyn des Herzogs von Marlborough,auf der Jagd Percgrine, ein Experiment mit einem Huhngemacht worden, so daß wegen der Fürtrefflichkeit diesesSpiritus der König in Frankreich dem Erfinder 1501000Pistvletren, die Composition zu cvmmuniciren, soll of-ferirt, dieser aber abgeschlagen haben. Diesen Spiritushalte ich für einerley oder doch wenigstens für gleich mitdem Dippelianiichen Balsam, von welchem mir auSHalle gemeldet worden ist, daß dieser daselbst von einenjSchuster zu eben diesen, und dergl. Effect verkauft werde,so auch daher von denen damals in Sachsen liegendenSchweden, um selbigen in Verletzungen des menschlichenKörpers mit Nutzen zu brauchen, häufig wäre gesuchtund gekauft worden. Diesen Dippelianischen oder zumwenigsten gleichförmigen Balsam hat ein gewisser guterFreund und Mcdicus allhier auch bereites und selbigenan verschiedenen Hunden, denen ein starker Nagel durchden Kopf geschlagen worden, gut und völlig kräftig be-funden, und habe ich selbst, im Beyseyn Herrn v. G.,hiesigen. Stadt-Pbysici, und vieler andrer Aerzte undFreunde, das Experiment mit meinen Augen machen se-hen, da z. E. einem Hunde dieser Nagel durchgeschlagen,hierauf der Spiritus in der Wunde stark eingesprützt und

der