I2Ü
Tungstein. Turmalin.
das. 1795. Nr. 45. S. 4Z0. 3. m. Dan-et §c/!wcnceri
OslieiaL - mailremaiicas. Forint». 1636. 1. B.
S. 562. 4. ^ots Lruäiwrum. 1709. IVIsnI. k'edr. 8. 85.
S. Reichs-Anzeiger. 1794. Nr. 139. S. 1326. 6. Eben-
das. 1794. N. 153. S. 1457. 7. Ebendas. 1794. Nr. 105.
8. 1001. folg. Ebendas. 1795. Nr. 43. S. 411. folg.
Längstem, Schwerstem vergl. Saure.
Turban. Die besondern unterscheidenden Turbane führteSolyman I. ein. Erlanger gel. Zeitung. 1791.4Z. St. S. bZZ.
Türmer Kerzen s. Phosphorus.
Turmalin, Trip, Aschenzieher, Aschentrecker, isteinhar-ter, halbdurchsichtiger, gewöhnlich dunkelbrauner, in-wendig glänzender Stein, mit muschligem Bruche, derdie besondere Eigenschaft hat, durch Erwärmung und Er-kältung nach gewissen eignen Gesetzen stark elektrisch zuwerden.
Die Alten kannten schon Steine, welche, erwärmt odergerieben, leichte Körper anziehen; dahin gehören dask-vncnirenrrr des Theophrast, * der Usarrieckes, derdas Eisen abstoßen soll, 2 und ein LÄrbuncnckus, der,von der Sonne erwärmt oder mit den Fingern gerieben,Spreu und Papierspänc anziehen soll. ^ Auch der Ara-ber Serapion gedenkt eines Steins, der aus demOrient kommt und, an den Haaren gerieben, Spreuanziehe; der Beschreibung nach gehörte dieser Stein zuden Hyacinthen Ob einer von diesen Steinen der je-tzige Turmalin gewesen sey, ist nicht entschieden.
Die erste Nachricht vom jetzigen Turmalin fand HerrHosrath Beckmann in einer Schrift von 1707, ^ de-ren Berfasser meldet, ihm sey vom Herrn Daumius,Stabs-Äedicus bey der kön. poln. und churf. sächs.am Rhein stehenden Militz, erzählt worden, daß die Hol-länder im Jahr 170z aus Ceylon zum ersten Mal einen
Edel-