Turmalin.
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Edelstein, Turmalin genannt, nach Holland gebrachthätten, der die Eigenschaft habe, daß er die Torfascheauf der heißen und glühenden Torfkohle nicht allein ansich ziehe, sondern auch solche Asche zu gleicher Zeit wie-der von sich stoße, daher die Holländer diesen SteinAschentrecker genannt hätten; die Farbe sey Pomeran-zcnroth mit Feuerfarbe erhöht. Auch wird in dem Ver-zeichnisse der 1711 zu Lcyden verkauften Naturalien-sammlung des berühmten Botanikers Paul Hermannein ceylonischer Turmalin genannt. ^ Lemery zeigteder Pariser Akademie i. I. 1717 einen Turmalin ausCeylon und hielt die Wirkung desselben für magnetisch. 6In Hübners Naturlexikon findet sich der ArtikelTrip schon in der Ausgabe von 1727 und die Vermeh-rungen dieses Artikels in der Ausgabe von 1741 bewei-sen, daß schon damals deutsche Naturforscher mit diesemSteine Versuche gemacht haben müssen. L i n n e hatte1747 noch keinen Turmalin gesehen, muthmaßete aberschon damals zuerst, daß die Wirkungen dieses Steinsvon der Elektricität herrührten. ? Aepinus undWilke brachten bey ihren in Berlin angestellten Unter-suchungen über die entgegengesetzten Electricitäten dieseMuthmaßung zur völligen Gewißheit und entdeckten diebesonderen Gesetze der Elektricität des Turmalins, wel-che Aepinus 1756 zuerst entdeckte. ^ Um eben diese Zeitmachte der Herzog von NoyaCara f fa Versuche über denTurmalin und nahm die Electricitäten beyder Seiten nichtfür entgegengesetzt, sondern nur eine für stärker, als dieandere, an; übrigens bestätigte er die von Aepinusangegebenen Gesetze und bestimmte die Weiten, in wel-chen verschiedene leichte Körper angezogen wurden, ineiner Tabelle. ^
Die Engländer erhielten die ersten Turmaline ausHolland, durch Herrn Heberden. Wilson be-hauptete wider Aepinus, daß ein auf beyden Seiten