Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Universitäten.

dem Großen gestiftet und worin die AnfangSgründe betsogenannten freyen Künste gelehrt wurden, an die hö-heren Wissenschaften aber z. B. an Rechtsgelehrsam-keit, Arzncykunde u. dgl. wurde nicht gedacht. DieUniversitäten entsprangen aus den hohen Schulen; dieGriechen waren die ersten, welche eine solche hohe Schu-le zu Athen errichteten, wo ,alle damals übliche Wis-senschaften öffentlich gelehrt wurden. Auf denjenigenhohen Schulen, dir spater errichtet wurden, lehrteman aber nicht immer alle, sondern gemeiniglich etli-che, ja oft nur eine Hauptwissenschast So hatteman besondere hohe Schulen für die Nechtsgelehrsam-keit, andere blos für die Arzneykunde, wie die zuSalcrno u. s. w. (Bergt. Schulen). Einige haltenCambridge in England für die älteste hohe Schulein Europa und meynen, daß schon der Kötiig Luciusim Jahr 170 n. C. G. den Grund dazu gelegt habe;gewisser ist aber dieses, daß König Sigebert imJahr 6zo oder 6z6 dieselbe errichtete. Nachher wurdesie vom Hugo de Balsham i. I. 1250 und wie-der 1256, und dann noch von Eduard 1302 ver-bessert. In Spanien wird Huesca, sonst Osca ge-nannt, für die älteste hohe Schule gehalten, die vomSert 0 rius errichtet wurde. Pavia erhielt im Jahr794 durch Karl den Großen eine hohe Schule, dieder Herzog von Mayland, Johann Galeazzo, imig.ten Jahrhundert zur Universität erhob. Bourdeanxhatte im Jahr ZZy eine hohe Sckule, aus der mau1441 eine Universität machte. Zu Bononien errich-tete Theodosius II. eine hohe Schule, die Karlder Große im Jahr 790, dann die MathildiS imeilften Jahrhundert erneuerte, und Kayscr Lotharerhob sie irgz zur Universität. Die hohe Schu-le zu Paris stiftete Karl der Große, nach Ei-nigen 784, nach Andern 790 oder 791; zu En-de des neunten Jahrhunderts soll auch, die Uni-

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