Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Universitäten.!

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versität daselbst ihren Anfang genommen haben;man weiß aber, daß der Pabst Urban III. die hoheSchule zu Paris erst im Jahr H85 bestätigte unddaß solche erst seit dem Jahre 1200 den Namen derUniversität geführt hat. Ueberhaupt ist es noch nichterwiesen, daß die hohen Schulen seit Karls des Gro-ßen Zeit den Namen der Universitäten geführt hätten,und hätten sie auch solchen schon geführt, so waren siedoch das bey Weitem noch nicht, was unsere jetzigenUniversitäten sind. Karl der Große errichtete aucheine höbe Schule zu Padua im Jahr 791, die vonFriedrich II. i. I. 1221 zur Universität erhobenwurde. Den Grund zu der hohen Schule in Oxfordlegte König Alfred im Jahr 872 und beschäftigtesich in den Jahren 879 - 880. 885 - 886. 890. 89-^und 896 mit ihrer Verbesserung. Die hohe Schulezu Sevilla soll Noderich n 8. im Jahr 990

gestiftet haben. Die erste hohe Schule in Deutschlandlegte Kayser Friedrich II.> den Privilegien nach, imJahr 1235, aber der Geschichte nach zu urtheilen, imJahr i2Z7 in Wien an.

Aus solchen hohen Schulen entsprangen also dieUniversitäten oder die Uuclia univerlalia, indem sicheine Anzahl von Gelehrten aus allen Fächern der Wis-senschaften an einem Orte vereinigten und daselbst alle' Wissenschaften lehrten; ein solcher Ort hieß dann eineUniversität. Die Mitglieder derselben, sowohl Lehrer,als Lernende, bilden gleichsam einen eignen kleinenStaatskörper, haben ihre eigne Gerichtsbarkeit, ihreeignen Gesetze und hängen blos von der höchsten Lan-des-Obrigkeit ab. Die Universitäten ertheilen dieWürden in der Gelehrsamkeit aller Facultaten, welchesdie Akademien nicht thun können und daher in diesemPunkte geringer sind, als die Universitäten.

Diese