Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Ventilator»

dünnte Theile drücken alsdann nach, und treiben die leich-testen Theile durch die Oeffnung in der Decke hinaus;dadurch wird die verdorbene Lust nach und nach hinweg-geschafst, ohne daß sie wieder in die niedrigen Gegendenherabkommen kann. Um aber frische Luft ins Zimmerzu bringen, mache man noch eine andere Oeffnung indie Decke und verbinde dieselbe mit einer engen Röhre,welche auf die äußere Seite der Mauer oder in einer»andern schicklichen Tdeil des Gebäudes geführt, hier aberumgebogen und niederwärts bis an den Erdboden gelei-tet wird. hierdurch wird die kalte und dichte äussereLust nahe am Erdboden in die untere Oeffnung der Röhregetrieben, und steigt in eben dem Maaße ins Zimmerguf, in welchem die wärmere Lust dusch jenes Zugrohrin die höheren Gegenden entweicht. Diese schwerereLust sinkt, so bald sie das Zimmer erreicht, durch ihrGewicht gegen den Boden herab, vermischt sich während-es Falls nach und nach mit der iparmeren, und wirddadurch so gleichförmig durch das Zimmer vertheilt, daßsie die Lichter undPerspnen nur unmerflich erreicht, phnedie Unbequemlichkeiten zu verursachen, denen man sichbey den gewöhnlichen Wegen, frische Luft einzulassen,unterwerfen muß. Wäre die Zugröhre näher am Bodendes Zimmers angebracht, so würde die Lust in einen,starken und ununterbrochenen Zuge gegen das Feuer zu-gehen , sie würde die Schenkel und untern Theile de<Körpers der im Zimmer befindlichen Personen ^reffen«ich riye unangenehme und schädliche Erkältung veran-lassen, Auf die beschriebene Art aber kann man denZim-yiern mit geringen Kosten eine gleichförmige und mäßigeWarme geben, ohne die Gesundheit ihrer Bewohne?durch das Einathmen einer faulen Luft in Gefahr zu se?tzen, oder ihnen durch Erkältungen zu schaden. In wär-wern Ländern, oder imSommer, wo nicht geheizt wird,läßt sich gegen den gewöhnlichen-Radventilator im Fen-ßtt nichts einsenden, .Heine Einrichtung ist einfach

und