IYO Vcra's hydraulische Maschine.
will. An der Are der obern Rolle befindet sich noch eineRolle oder ein Würtel von kleinerem Durchmesser. Umdiesen Würtel und um die Peripherie eines großen Ra-des, weiches zwischen beyden vorhin genannten Rollen,in einerley vertikaler Richtung, an einer besondern Axesteckt, laust noch eine Schnur ohne Ende so, daß durchUmdrehung des Rads mit einer Kurbel zugleich alle Rol-len umgedreht werden, wodurch das erstere Seil in eineschnelle Bewegung versetzt wird. Der aufsteigende Theildieses Seils nimmt nun allezeit eine gewisse Menge Was-ser mit sich, deren horizontale Durchschnitte Zirkelringebilden, welche um das Seil herumgehen', und derenBreite vom Durchmesser des Seils und von der Geschwin-digkeit der Bewegung abhängt. Die obere Rolle ist inein Behältniß eingeschlossen, das im Boden zwo Oess-nungen hat, durch welche das Seil hindurchgeht; dasWasser schlagt gegen den gewölbten Deckel dieses Be-hältnisses an und wird von da durch eine abwärts Han-gende Röhre in ein darunter befindliches Gesäß geleitet.Um die Ursache der Erhebung des Wassers zu übersehen,muß man sich das rauhe Seil, als eine Reihe von Bü-scheln vorstellen, an die sich zuerst eine Wasserschicht an-legt , welcher nachher allmählich mehrere Wasserfade»oder Wasserringe durch die Adhäsion nachfolgen. DieseWasscrringe bilden nun, indem sie sich von Schicht zuSchicht vereinigen, eine concentrische, das Seil umrin-gende Wasserschaale, der das Seil zum Kerne dient,und welche durch die dem letztem mitgetheilte aufsteigendeBewegung erhoben wird. Eben das würde erfolgen,wenn man anstatt des Seils eine eiserne Kette gebrauch-te; alsdann würde sich das Wasser in die. Oeffnungcirder Ringe oder Glieder dieser Kette hineinsehen, und mitdenselben auisteigen. Um mehr Wasser zu lieben, hatman vorgeschlagen, statt eines Seils mehrere zu gebrau-chen; auch hat die Erfai rung, wenigstens in Modellen,gelehrt, daß durch Verdoppelung des Seils fast doppelt
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